Das Fräulein auf Reisen · Florenz · Italien · Toskana

Das Uffizien-Syndrom

Nimm dies und das!

Nimm Cranach, Botticelli, Michelangelo! Nimm da Vinci, nimm Rafael, nimm Caravaggio!!

Die Uffizien (zu deutsch ‚Büros‘) sind ein von 1559 bis etwa 1581 ursprünglich für die Unterbringung von Ministerien und Ämtern errichteter Gebäudekomplex. So steht es nüchtern bei Wikipedia.

Die Uffizien sind so viel mehr!

Die Uffizien machen wohlig-kränklich, erschöpfend-schwärmerisch, kurzatmig-euphorisch!

Das sind die Uffizien.

Und jeder, der länger in Florenz, aber nicht in den Uffizien war, hat Florenz nicht gesehen!

Erschöpft sitzen wir nach unserem Besuch in einem der unzähligen Restaurants, strecken die Füße von uns und gieren nach einem guten Essen, etwas zu trinken – nein, keinen Wein – der Kopf ist eh schon verhangen.

Und als wir wortlos, genüsslich miteinander schweigend die köstliche Pasta verspeisen, kehren die Lebensgeister zurück.

Das Uffizien-Syndrom – eben dieser Erschöpfungszustand, der viele Besucher dieser grandiosen Kunstsammlung ereilt – ist in der Tat kein seltenes Phänomen. Erstaunlicherweise haben wir erst nach unserem Besuch davon gelesen und uns infiziert.

Beim nächsten Mal gehen wir wieder hin!

7 Kommentare zu „Das Uffizien-Syndrom

  1. Ich war für einen Tagesbesuch in Florenz, die Uffizien habe ich aber nicht besichtigt… doch es gab auch so genug und zu viel zum Sehen! Zahllose Statuen nackter Menschen, lebensgroß und noch größer – alles wunderbare Steinmetz-Arbeiten, so viele, so dicht gedrängt in Florenz. Und 1 Jahr später kommt auch noch ein Strafzettel aus dieser Stadt, weil ich mit dem Auto irgendwo gefahren war, wo ich nicht hätte fahren dürfen.

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    1. Da hast Du recht – Florenz bietet auch ohne einen Besuch in den Uffizien so viel. Man ist geradezu berauscht von dieser Stadt! Die Statuen fand ich auch wunderschön und so beeindruckend! Aber auch Streetart in Florenz ist sehenswert und gleicht einer Schnitzeljagd – echt eine tolle Stadt. Was den Strafzettel angeht, könnte ich mir vorstellen, dass wir auch noch Liebesgrüße aus Florenz bekommen, denn wir hatten uns auch in den Gassen so verfranst… Ob wir da hätten fahren dürfen – keine Ahnung… 😉

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      1. Ach, da fällt mir noch etwas Lustiges ein: Wir näherten uns dem touristischen Zentrum von Florenz von einer seitlichen Nebenstraße her und als ich den ersten Straßenkünstler sah, der als „Statue“ verkleidet unbeweglich herumstand, da hielt ich ihn tatsächlich für eine Statue – ich hatte nicht mit diesen Straßenkünstlern gerechnet, von denen ich anschließend noch so viele sehen sollte. So fotografierte ich diese „Statue“ ausgiebig und dachte nicht im Traum daran, ein Trinkgeld zu hinterlassen… Wir fuhren übrigens 1 Woche lang durch die Toskana und besuchten verschiedene Orte, bevor wir dann nach Korsika übersetzten.

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