Episode 4 – Geburtstagsreise „Masel Tov“ – ich bin ein Glückspilz

Das Licht ist schimmernd – die Kerzen verströmen sanftes Gold und tauchen den Raum in Sepia. Wir sind im Restaurant „Masel Topf“ gelandet, in der Rykestraße im Stadtteil Prenzlauer Berg. Vorher gab es noch Kuchen – glutenfreien bei der Jute Bäckerei https://www.jute-bäckerei.de. Und wenn Ihr glutenfrei leben müsst – dann MÜSST Ihr dorthin!!!

Köstlichkeiten aus der Jute Bäckerei

Doch zurück zum Restaurant. Bei „Masel Topf“ handelt es sich um keinen Tippfehler und keine Autokorrektur. Auf der Homepage http://restaurant-maseltopf.de/#about-us steht:

„Masel Topf“ ist ein spielerischer Wortwechsel zu dem hebräischen Glückspruch „Masel tov“.„Masel“ bedeutet Glück, Erfolg und „tov“ bedeutet gut. Masel Topf steht für eine moderne und weltoffene israelische Küche. Zu unseren kreativen Gerichten bieten wir beliebte und vielfältige Weine und Cocktails an.

Wir finden das spannend und werden nicht enttäuscht. Wählen den Jerusalem-Teller und die Ente an Petersilienwurzel-Kartoffelpüree, ein Glas Wein, etwas Wasser – und saugen die bezaubernde Atmosphäre in uns auf. Dieser Raum mit seinen strahlenden Kronleuchtern, der wunderschönen Tapete, der Theke aus dunklem Holz, die Messing-Kerzenleuchter, die alten gerahmten Fotos.

Ob das Essen koscher sei, wird am Nebentisch gefragt. Der Kellner antwortet geduldig und charmant-berlinerisch. Wahrscheinlich hat er die Frage schon zig mal gehört. Nein, das sei kein koscheres Restaurant, sie kochen koscher-Style. Ich muss schmunzeln und lausche offensichtlich weiter. Unser Essen wird serviert, und ich bekomme noch mit, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, damit etwas wirklich koscher ist und bin schwer beeindruckt. Wer mehr darüber wissen möchte, dem sei die Seite http://www.hagalil.com/judentum/koscher/koscher.htm empfohlen.

Wir sind jedenfalls vom Essen begeistert. Und weil es mein Geburtstag ist, bestelle ich noch einen Nachtisch. Einen Chiapudding, der an Panna Cotta erinnert, mit einer Himbeersauce und – was ich sehr spannend finde – Erbsensprossen. Ich reibe mir den vollen Bauch. Was für ein Tag!

Morgen – an unserem Abfahrtstag soll es noch Mittagessen geben bei Rogacki. Wie ich von den Ur-Berlinern gelernt habe, spricht man den Namen mit Doppel-K aus – nicht wie „tz“. Ich lerne ja gern dazu. Und freu mich schon jetzt auf das nächste kulinarische Abenteuer! Und vielleicht noch ein kleiner Abstecher zu Sawade… wie ich finde Berlins beste Praline 😉

Hier einige Tipps für Euren (glutenfreien) Berlin-Aufenthalt:

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