Westsidestory: Nochmal Sylt, Strænd mit Milchreis und Katzensprünge

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Auf der Suche nach der Ursprünglichkeit fahren wir auf unserem Kurztrip mit dem Inselbus in Richtung Süden. In Erwartung wärmerer Temperaturen. Ein Katzensprung…

Doch in Hörnum braust der Wind ungebremst auf das Eiland, und egal, wo man steht – büschen Wind ist immer. Und so entscheiden wir uns für einen Spaziergang auf der Westseite der Insel, denn die Brise kommt aus Ost.

Vorbei an Inselbäckereien und beschaulichen Vorgärten, Massen lila Taubnesseln, und immer mit einem friesischblauen Himmel über uns und mit ein wenig Kaffeedurst im Gepäck. Plötzlich ein Schild: STRÆND. Mit dänischem „æ“. Hmm…Campingplatz. Soso…an den Strand wollen wir sowieso, dann können wir den Weg auch bereits hier einschlagen.

Und wir gehen vorbei an küstentypischen Lagerplätzen. Holzbuden für den Strandverkauf, vielleicht für Eis und Würstchen, Bojen, Taue. Alles wartet auf die Saison. Doch auch wenn die Sonne aus einem wolkenlosen Himmel hernieder lacht, der Wind ist tückisch. Wir schlendern weiter. Plötzlich taucht das „Strænd“ auf, liegt eingebettet vor den meterhohen Dünen und einem Übergang zum Strand. Große Fensterfronten, helles Interieur, irgendwie gemütlich. Wir suchen den Eingang, treten ein, werden freundlich begrüßt und suchen uns einen Platz an der Sonne.

Bei genauer Betrachtung des großen Raumes entdecken wir viel: Alte Bilder von Sylt, Postkarten in einem alten Messingbilderrahmen, Schultafeln. Auf dem Tisch Salz- und Pfefferstreuer aus Silber in Schwanenform.

Eigentlich wollten wir nur einen Kaffee, doch die Karte preist Fish’n’Chips an und mein Wohlfühlessen (neben glutenfreier Pasta) – Milchreis, mit Zimt und Zucker. Viel Zimt, drüber gestreut und schichtweise abgegessen, dann wieder eine dünne Schicht nachlegen. Hmm… und so werden aus zwei Pott Kaffee Fish’n’Chips und Milchreis.

Und wir kommen ins Gespräch, wie eigentlich immer. Das sprichwörtliche Schild an der Stirn. Das Strænd hat eine Geschichte, die noch nicht alt ist, aber verspricht, alt zu werden. Auf der Homepage des Bistros steht:

Wer nach Hause will, muss sich auf den Weg machen.

Ohne Losgehen kein Ankommen. Alles hat zwei Seiten.

Das Land endet, das Meer beginnt – Strand.

Wo eine Reise zu Ende geht, da fängt Zuhause an – Ankunft.

Zwei Hörnumer Jungs haben sich auf diesen Weg gemacht.

Und sind gemeinsam angekommen.

Am Ende einer Insel – Am Anfang einer langen Reise.

Willkommen zuhause. Am STRÆND in Hörnum.

Stolz können sie sein, die zwei Hörnumer Jungs. Denn hier findet man die Ursprünglichkeit. Unser innerer Kompass hat uns hier hingespült.

Wir werden träge, denn die Sonne wärmt. Auch in unseren Bäuchen wird’s warm. Doch wir wollen auch Strand, ohne Dänisch „æ“. Wollen Meeresrauschen und Steinchen springen, Muscheln sammeln und Wind.

Wir erklimmen die Dünen, und wir laufen, laufen, bleiben stehen, saugen die Luft ein. Bücken uns nach Muscheln und Steinen, blicken Möwen hinterher, halten das Gesicht in die Sonne.

„Someday, somehow, somewhere…“

Irgendwann biegen wir rechts ab, gehen durch einen Dünenweg durch die Heide.

Wir kommen raus in Rantum. Fast an der berühmten Sansibar. Der Himmel zieht sich zu, und wir gehen Richtung Bushäuschen. Haltestelle „Puan Klent“, was „Pauls Kliff“ bedeutet. Der Bus kommt, wir steigen ein und fahren gen Norden. Auch vom Südpol zum Nordpol ist’s nur ein Katzensprung, schwirrt es mir durch den Kopf.

Hier ist es kälter, rauher, und Regen kommt auf. Wir beobachten, wie die Sylt-Fähre anlegt und die Rømø-Besucher ausspuckt. Wie an einer Schnur rollen die Autos aus dem Bauch des Metallpotts. Und ist kalt, und wir wollen zurück. Zurück ins Hotel.

Wir werden – umgezogen und aufgetaut – abends belohnt. Eine pink-orange Sonne versinkt im Meer. Gute Nacht Sylt!

Per Anhalter durch Norddeutschland – Von Sylt und einer Ja-Hundert-Party

Es ist April, und ich sitze in einem Hotelzimmer in einem ultrabequemen Ohrensessel in Nordseeblau, während ich die ersten Zeilen dieses Artikels schreibe. Meine bestrumpfhosten Beine und Füße liegen auf dem Hocker in derselben Farbe. Und ich bin platt, aber glücklich. Drei Tage Seminar liegen hinter mir. Auf Sylt. Manche würden sagen: „Die Insel!“ Mit Ausrufezeichen und mit Betonung auf „die“. Hmm…

Sylt ist für mich eine Herausforderung. Fernab von Champagnergesellschaft und Schickeria liegt für mich der Reiz der Insel. Oscar Wilde sagte einst: „Wer unter die Oberfläche dringt, tut es auf eigene Gefahr!“ Und hier beginnt das Abenteuer.

Ich reise an mit dem Zug. Der Morgen liegt klirrend kalt vor mir. Gestern war das Thermometer tagsüber auf über 20 Grad geklettert, und ich schnattere und ziehe den Mantel noch etwas enger um mich.

Sylt, rattert es in meinem Kopf. Als die Verspätung aufgeholt und der Anschluss in Hamburg Altona geschafft ist, entspanne ich mich in dem Regionalzug, der in beschaulichem Tempo durch Schleswig-Holstein zockelt. Die Ansagen der Halte im nördlichsten Bundesland schallen zweisprachig aus den Lautsprechern – Hochdeutsch und Friesisch. Auf den Wiesen tummeln sich Schafe und Lämmer, Kiebitze mit ihren frechen Stietzen, Rehe und Hasen. Und über allem ein Himmel in einem faszinierenden Blau.

Und dann der Hindenburgdamm. Der Zug rattert über die Gleise. Das Glitzern des Wassers rechts und links. Dann der erste Halt, der zweite Halt, dann Westerland. Und ich hieve meinen Koffer aus dem Zug, ziehe ihn hinter mir her und wackele Richtung Bus. Linie 1 in Richtung Kampen. Kampen Mitte bitteschön.

Die Busfahrt ist „herrlich“. Mit meinem Monster komme ich kaum durch die schmalen Gänge des Busses und attackiere aus Versehen noch eine Mitfahrerin. „So lernt man Leute kennen!“ entgegnet eine Sylterin, die dankenswerterweise meinen Koffer hält und freundlich mit mir spricht.

In Kampen Mitte angekommen, ziehe ich das Ungetüm hinter mir her. Hotel Rungholt. Und auch hier – ein Blau, das Weite und Freiheit verspricht. Das sich wohltuend auf meine Seele legt. Und ich atme tief ein. Geliebtes Meer, geliebte Nordsee!

Doch wir wollen mal nicht vergessen, dass ich auf Seminar bin. Nicht zum Seele-baumeln-lassen. Am Abend fühle ich mich ein wenig einsam im Hotel. Fliegenpilz wäre nicht Fliegenpilz, wenn er nicht ins Gespräch kommen würde im Restaurant. Doch etwas komisch ist es schon in dem riesigen Hotelzimmer ohne Vorzeigemodell an der Seite. Doch mein ewiger Begleiter ist dabei. Ihr kennt ihn noch nicht, denn ich habe ihn noch nicht vorgestellt, obwohl er – ist die Tasche auch noch so klein – mit mir reist, seit ich denken kann. Juhu! Das ist nicht als jubelnder Aufschrei zu verstehen, nein. Juhu ist ein Pferd. Ein stolzes Ross aus Stoff. Kuschlig weich und in etwa so alt wie ich. Juhu, mein treues Pferd. Mit den Jahren ist Juhu etwas dünner geworden, hat die eine oder andere Narbe davon getragen, wurde aus verfänglichen Situationen befreit (er wurde im Kindergarten entführt und von einer vermeintlichen Freundin nicht mehr rausgerückt) und hilft bei Wehwehchen aller Art. Mit Juhu im Arm geht es mit dem Einschlafen und Aufstehen, und am nächsten Morgen kann ich ohne Talisman ins Seminar.

Die Tage vergehen wie im Flug. Und ehe ich mich’s versehe, ist es Freitag. Die Zertifikate werden ausgeteilt, und ich fühle mich platt und euphorisch. Nicht nur, dass mein Vorzeigemodell heute nachkommt, auch die Gruppe war großartig. Und so herzen wir uns zum Abschied, gehen unserer Wege und einem sonnigen Wochenende entgegen.

Und nun sitze ich in einem Hotelzimmer in einem ultrabequemen Ohrensessel in Nordseeblau, während ich die ersten Zeilen dieses Artikels schreibe. Meine bestrumpfhosten Beine und Füße liegen auf dem Hocker in derselben Farbe. Und ich bin platt, aber glücklich.

Ja – Hundert! kann ich noch ausrufen, denn der 100. Follower hat es auf meinen Blog geschafft. Das ist mir doch glatt ein Lupfen meines Pilzhutes wert. Herzlich willkommen!

Und warum der Titel von Anhaltern spricht, das müsst Ihr woanders lesen!

Es grüßt Euch herzlich Euer

Fräulein Fliegenpilz – Frøken Fluesvamp 🍄

Soll ich Dir was vorlesen? Kulturgangster – Von einem Live-Hörspiel, einem wahren Ohrenschmaus!

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Es stürmt, schon seit Tagen. Bennet hat die Sau rausgelassen, doch Cornelius ist ausdauernder, weht und weht, schickt Böen, schwarze Gewitterwolken, ergiebige Schauer, Blitze, Hagel. Cornelius ist der Hooligan unter den Sturmtiefs. Er rüttelt an den Ästen der Bäume und haut auf die Kacke ohne Rücksicht, ohne Unterlass. Er lässt sich und uns keine Verschnaufpause. Hoffentlich geht ihm bald die Puste aus. Mir dröhnen die Ohren von seinem Getöse und der Kopf tut mir weh. Tiefdruckgebiet. Möchte aufs Sofa und mir dicke Kissen auf die Ohren drücken. Doch das läuft heute nicht.

Auf die Ohren gibts trotzdem, allerdings ein Ohrenschmaus. In der Schlossküche des Schlosses Bückeburg im Schaumburger Land hat ein Ensemble geladen, dessen samtene, sonore, helle, rauchige, irre Stimmen locken, erschaudern, entführen in die Welt von Queen Victoria. Ins Pferdezeitalter, wo man mit Droschken über Kopfsteinpflaster rumpelte und wo eine eigensinnige Haushälterin einem ebenso eigensinnigen, ungleichen Paar Nierchen zum Frühstück bereitet. In die Welt des wohl berühmtesten Detektivs, in die Bakerstreet 221B.

Die Kulturgangster präsentieren seit Januar 2019 im stilvollen Ambiente der Schlossküche in Bückeburg einen Klassiker der Kriminalliteratur. Sir Arthur Conan Doyle ließ einen angsteinflößenden Riesenhund im englischen Dartmoor von der Leine, die Sprecher ziehen sie in ihren Bann. Und es sitzt keiner dort mit gezücktem Smartphone und macht Selfies. Nein!

Die Gesichter im Schein der Kerzen in warmes Licht getaucht sitzt jeder Einzelne dort und lauscht. Lauscht dem heiseren Lachen, zuckt zusammen beim gellenden Aufschrei, spitzt die Ohren, wenn im Flüsterton getuschelt wird, reißt ungläubig die Augen auf, wenn man die Zusammenhänge begreift. Doch immer, immer, immer ist man dort – inmitten des Londons von Queen Victoria, im Nebel von Dartmoor, in der Droschke, der Eingangshalle, in der Bakerstreet 221B – in Mrs Hudsons Küche.

Anhaltender Applaus. Wir sind in der Küche, ja, der Schlossküche. Und das Ensemble verneigt sich. Sherlock hat den Fall gelöst, natürlich. Die Welt wurde wieder zurechtgerückt in der Schaltzentrale der Macht. In der Bakerstreet 221B. Mrs Hudson brät vielleicht wieder Nierchen zum Frühstück. Und wir kehren zurück. Zurück vom Abenteuer im Kopf.

Und wann lässt Du Dich entführen?

Mit ’nem Löffelchen voll Zucker – von Mary Poppins und einer himbeerigen Biskuitrolle

Ja, ein Löffelchen voll Zucker bitt’re Medizin versüßt!

Das sang schon Mary Poppins und die muss es ja wissen. Schließlich hat Mary echt Erfahrung.

Letztes Jahr im September weilten mein Vorzeigemodell und ich – die treuen Leser(innen) (oder sollte ich „Lesende“ schreiben) – nun, wir weilten in Italien und genossen die vermeintlich letzten warmen Sonnenstrahlen. Durchschnittlich 30 Grad. Nach dem Wahnsinnssommer kein Problem für zwei Nordlichter. Doch auch der schönste Spätsommerurlaub geht auch mal zu Ende. Und so kam es, dass wir zwar bei 30 Grad zurückreisten, aber zu Hause von 7 Grad begrüßt wurden. Auch in unseren Gefilden hatte es einen Temperatursturz gegeben. Tags zuvor hatte das Thermometer noch an der 30-Grad-Marke gekratzt. Und so saßen wir an unserem heimatlichen Frühstückstisch mit den mediterranen Köstlichkeiten und froren.

Berge von Wäsche – Shorts, Tops, Röcke, Kleider, luftige Leinenhemden – Socken? Socken hatten keinen Einsatz, konnten so eingerollt in die Schublade wandern.

Eine halbe Stunde später stehe ich im Bad, draußen gutes norddeutsches Wetter und ich froh über unbenutzte Socken. Denn kaum aus Bella Italia zurück geht’s in eine andere Perle – Hamburg!

Meine liebe Mama war mit einer Truppe Arbeitskolleginnen und ihrem Chef auf dem Weg zu einem Wochenendseminar. Anlässlich des Praxisjubiläums gab es Karten für „Mary Poppins“ und wie das immer so ist: eine wird immer krank! Und eine ist dann der Glückspilz. Und so stand ich besockt, gestiefelt und gespornt im roten Regenmantel mit weißen Punkten auf dem Bahnsteig, aufgenommen in einen Trupp lustiger Mädels wartend auf den Ersatzzug, denn selbstverständlich war der ICE ausgefallen.

Mit einem klapperigen IC, Baujahr 1896, ratterten wir dann Richtung Hamburg, standen im Gang, tranken Sekt aus Plastikgläsern und machten dem Kontrolleur gute Laune. Unsere Laune war nämlich gar prächtig. Ich war gespannt auf Mary, auf Hamburg, auf die Überfahrt und freute mich auf einen Abend mit Mama. Mama, die als Kind ein Buch von „Mary Poppins“ bekommen hatte und es verschlang, sich zum nächsten Weihnachtsfest ein besonders dickes Buch von „Mary Poppins“ wünschte, es leider aber keins gab, war mindestens genauso aufgeregt wie ich. Ob sie wohl fliegen würde? Ob sie genauso hübsch war wie Julie Andrews in dem Film? Ob die Musik genau so schön sein würde? Wir sollten es bald erfahren.

Im Stechschritt marschierte die Infanterie in Hamburg angekommen dann zur S-Bahnstation, zog die Koffer hinter sich her und schnaufte. Doktorchen war auf Zack. Eingecheckt im Hotel tupften wir uns den Schweiß von der Stirn. Unglaublich, dass man bei 7 Grad und steifer Brise noch so schwitzen kann. Rouge brauchten wir nicht, unsere Wangen waren rosig genug, und so ging es zurück zur S-Bahnstation, Richtung Jungfernstieg, Mary ließ nicht auf sich warten.

Und als wir dort standen, die Elbe stahlblau gegen den Steg schwappte und die Elphi im Licht der untergehenden Sonne erleuchtete, wurde mir klar, warum Hamburg das Tor zur Welt genannt wurde. Die Hansestadt öffnet förmlich ihre Pforten und breitet die Arme aus, entlässt ihre Schäflein in die große weite Welt. Nordisch nobel. Hamburg. Und eine Weile stehen wir einfach nur da, genießen das Panorama, die Luft, das Klatschen der Wellen durch die Pötte, die über die Elbe gleiten. Irgendwann steigen wir auch in ein Boot, lassen uns zu Mary bringen. Die Sonne ist inzwischen untergegangen und der Wind beißt in mein sonnenverwöhntes Gesicht. Mama steht neben mir und ist ebenso beeindruckt von der Aussicht, die Elphi -dieses kühne Bauwerk – glitzert im Schein der Lichter und wir, aufgeregt und ein bisschen erschöpft von den Eindrücken, gehen nun hinein, nehmen unsere Plätze ein und lassen uns entführen in die Welt von Mary Poppins. Und ob sie über das Publikum schwebt, nun – das müsst Ihr selbst herausfinden…

Derweil bereite ich etwas mit dem einen oder anderen Löffelchen voll Zucker zu…

Glutenfreie Himbeer-Biskuitrolle

Für die Füllung:

  • 150 g Quark
  • 100 g Ricotta
  • 1-2 EL Puderzucker
  • 200 g Himbeeren
  • Für den Teig:
    • 3 Eigelb
    • 75 g Zucker
    • 3 Eiweiß
    • 1 Prise Salz
    • 70 g glutenfreies Mehl
    • 1/2 TL Backpulver
  • Bereitet zuerst die Füllung zu. Dafür mischt Ihr Quark, Ricotta und Puderzucker und hebt dann die Himbeeren vorsichtig drunter. Wenn es Himbeersaison ist und Ihr frische Himbeeren bekommt, legt ein paar schöne für die Dekoration zur Seite.
  • Dann heizt den Backofen auf 180 Grad vor, belegt ein Backblech mit Backpapier.
  • Trennt die Eier und gebt das Eigelb in eine Rührschüssel zusammen mit dem Zucker. Schlagt Eigelb und Zucker bis die Masse hell wird. Aus Eiweiß und Salz macht Ihr schönen festen Eischnee. Wiegt das Mehl ab und gebt das Backpulver hinzu, vermischt es gut miteinander. Nun gebt Ihr abwechselnd Mehl und Eischnee unter die Eigelb-Zucker-Masse. Der Teig muss ganz geschmeidig sein.
  • Gebt den Teig dann gleichmäßig (!) auf das vorbereitete Backblech und backt es für 12 bis 14 Minuten. Der Biskuit darf nur leicht gebräunt sein!
  • Nach der Backzeit nehmt Ihr das Backblech aus dem Ofen und spannt ein sauberes feuchtes Geschirrtuch über den Teig, stürzt den Biskuit um auf das feuchte Tuch und zieht dann vorsichtig das Backpapier ab. Den Biskuit wickelt Ihr dann in das feuchte Geschirrtuch und lasst es abkühlen.
  • Wenn alles abgekühlt ist, dreht Ihr den Biskuit wieder auf und bestreicht ihn dann mit der Füllung. Dreht es wieder ein und legt die Himbeer-Biskuitrolle in eine Auflaufform oder auf eine Kuchenplatte. Stellt sie bis zum Verzehr kalt. Kurz vorm Servieren bestäubt die Rolle mit Puderzucker und garniert, wenn Ihr habt, mit frischen Himbeeren.
  • Viel Spaß beim Nachbacken wünscht Euch das immer noch singende
  • Frøken Fluesvamp – Fräulein Fliegenpilz 🍄
  • Da Andrea – Pizza, Pasta, wunderbar!!!

    Allheilmittel!

    „Ich hatte einen Scheißtag!“ sagt mein Vorzeigemodell als er unsere Höhle betritt. „Selbst eine Stunde Sport hat nichts gebracht!“ „Hmm!“ brumme ich während ich mich über ein Schnittmuster beuge. Ich muss was mit den Händen tun; im Moment arbeitet der Kopf zu viel. Der Begrüßungskuss ist irgendwie auch fahrig. Mein Vorzeigemodell ist echt angefressen. „Was Schönes?“ frage ich. „Hmm!“ kommt es bestätigend zurück. „Zu André?“ frage ich weiter. „Hmm!“ Ich deute dies als ein „ja“.

    Bereits vorletzten Freitag – die Woche war an Beschissenheit kaum zu überbieten – war ich mit meinen Eltern, die eine ähnliche Woche hatten, zu André gefahren. Mein Vorzeigemodell steckte noch in einer Tagung fest und wünschte sich nach Hause. Ich hatte einen Tag, an dem man sich morgens auf dem Weg zur Arbeit bereits wieder nach Hause wünscht. Kennt jeder von uns. Kurz bevor ich dann am frühen Nachmittag das Gebäude nahezu fluchtartig und mit den sprichwörtlichen wehenden Fahnen verließ, führte ich ein ähnliches Gespräch wie montags drauf mit meinem Vorzeigemodell. Auftritt Papa: „Kind, wollen wir nicht vielleicht zu André?“ Kind: „Hmm!“ Papa: „Würde uns doch allen guttun nach dieser beschissenen Woche!“ Kind: „Hmm!“ Papa: „Mama und ich können ja rumkommen und dann fahren wir rüber!“ Kind: „Hmm!“ Auch dieses wurde richtigerweise als „ja“ gedeutet.

    Nun ist es nicht so, dass man zu dem charmanten Eck-Italiener nur dann fahren darf, wenn man beschissene Scheißtage hat und man gerädert und aufgedreht zugleich ist. Aber – sagen wir mal so – sollte der Gemütszustand nicht ganz ideal sein, ist „Da Andrea“ eine gute Wahl, um die gute Laune wieder herzustellen.

    Montags bis freitags von 06:30 Uhr bis 22:00 Uhr und samstags von 07:45 Uhr bis 15:00 Uhr sieht man den Inhaber, André Sarti, in der Hindenburgstr. 1b. Pause? Gibt es für den charmanten Halb-Italiener nicht. Er jongliert die Teller mit köstlichen Pasta-Gerichten, Pizzen, Vorspeisen nonchalant und stets gut gelaunt durch das kleine Restaurant – an sonnigen, warmen Tagen gern auch nach draußen.

    „Wieso habt Ihr nicht angerufen?“ schallt es uns dann auch den Freitag entgegen. „War spontan!“ brumme ich. Keine weiteren Fragen, behände werden Tische zurecht gerückt und ein Platz für drei entsteht. Wunderbar!

    „Was nimmst Du?“ frage ich, den Blick auf die Sonderspeisekarte gerichtet. Denn jede Woche gibt es ein paar spezielle Gerichte, beispielsweise Pasta alla Livornese. Leicht pikante Tomatensauce mit Calmar und Erbsen. Ein echter Genuss, wenn man es pikant mag und gerne Meeresfrüchte isst. Und so fällt dieses Mal die Wahl auf die Spezialität aus Livorno. Erinnert an Urlaub! Kann nur gut sein!

    Eine kleine Pizza Margarita für Mama und Spaghetti Bolognese. Und Papa? Wie die Tochter!

    Als dann das duftende Essen vor uns steht, ist der Abend gerettet, die Woche erscheint nur noch halb so schlimm. Mit einem Löffelchen voll Pasta. Selbstverständlich glutenfrei!

    Im Restaurant wird’s italienisch. Durch die Nähe zur Musikhochschule am Emmichplatz treffen sich hier unterschiedliche Nationalitäten. Natürlich viele Italiener. Man fühlt sich wie in Italien. La Dolce Vita! Ein Stück Italien im Herzen Hannovers.

    Allheilmittel! Die Laune wird blendend! Die Stimmung steigt! Das Wochenende kann kommen!

    Und wir? Wir kommen wieder! Da Andrea – Pizza, Pasta – wunderbar!

    Herzlichst, Euer Frøken Fluesvamp – Fräulein Fliegenpilz

    Warum SPA wenn man auch SPO haben kann? – Ein Kurzurlaub in Sankt Peter-Ording

    Ich hatte Geburtstag. Das kommt vor. Ich habe gern Geburtstag. Am Vortag bin ich schon aufgeregt, auch jetzt noch mit 37.

    Geburtstag haben ist schön! Morgens – wenn man sachte aufwacht und sich nochmal genüsslich im Bett räkelt – und dann: Congratulations and Jubilations! Sicherlich: Älterwerden ist nichts für Feiglinge. Man nehme es mit Humor – ungefähr so wie mein dänischer Opa es immer sagte: „Der Rasenmäher ist die Vorbereitung auf den Rollator!“

    Aber selbst wenn meine glutenfreie Geburtstagstorte, die an meinem 94. Geburtstag von meinem 100-jährigen Vorzeigemodell auf einem Teewagen in mein Zimmer mit Meerblick geschoben wird, einem Fackelzug gleicht, werde ich die Kerzen, fit im Kopf und vielleicht etwas wackelig auf den Beinen, mit Eleganz und Bravour auspusten. Und mein Vorzeigemodell wird mir seine faltig-weiche Hand reichen „and we’re dancing cheek to cheek“.

    Ja, so soll es sein!

    Bis dahin feiern wir jeden einzelnen Geburtstag. Das wird mir ein Fest. Auch die Zeit dazwischen. Alle Pre-, Post- und Nicht-Geburtstage. „Viel Glück! Viel Glück!“

    Da ich ein Glückskind bin – man erkennt es am roten Hut mit den weißen Punkten – habe ich 14 Tage nach Weihnachten Geburtstag. Und 7 Tage nach Silvester. Ein kleiner, eigenwilliger Steinbock. Mach die Tür zu! Ich will da durch! „Böckchen“ nannten mich Mama und Papa als ich noch eingekuschelt in Mamas Bauch war. Und als ich an dem Morgen des ersten Donnerstag des Jahres 1982 das Licht der Welt oder des Kreißsaals erblickte, war es draußen klirrend kalt, Eisschollen schwammen auf der Weser, und ich wurde aufgrund der Nabelschnur zunächst für einen Jungen gehalten. Das „Problem“ wurde mit einer Handbewegung gelöst und – tadaaaa – dort lag ich: 53 cm groß, 3.250 g schwer, rotblond, gesund und niedlich! Ich war kein zerknittertes, rot-blau-lila Baby. Ich hatte einen Wecker im Bauch, schrie nach Essen und hatte auf Krankenhaus keinen Bock. Zuhause angekommen fand ich alles super.

    Geregelte Mahlzeiten find ich heut immer noch gut. Ein bisschen größer und schwerer bin ich auch geworden, rotblond bin ich immer noch, und Krankenhäuser kann ich immer noch nicht leiden.

    Jedes Jahr sage ich: „Übrigens: ich bin schon da!“ und meine Liebsten wissen, was gemeint ist. 7:28 Uhr – das Küken schlüpft aus dem Ei!

    Dieses Jahr fuhr das Küken mit dem Vorzeigemodell nach SPO! Nicht nach SPA, wobei Spa in SPO auch möglich ist.

    Sankt Peter-Ording. Ich war noch nie dort, aber ich wollte Meer. Kurzentschlossen hatten wir am 21. oder 22. Dezember ein Hotelzimmer gebucht. Ganz in der Nähe des breiten Strandes mit den Pfahlbauten. Der Morgen des 6. Januar aber war nass und grau und so gar nicht winterlich, so gar nicht sonnig, so fürchterlich schmuddelig.

    Glückspilz wäre nicht Glückspilz, wenn nicht just in dem Moment, als wir im Hotel eincheckten, der Himmel aufreißen würde. Er tat uns den Gefallen. In Gummistiefeln ging es zum Strand. Es war Flut. Das Meer war da, der Strand trotzdem noch breit genug und es regnete nicht. Aber eindeutig: Meer! Und kaum etwas anderes auf der Welt treibt mir so schnell die Glückshormone durch die Adern wie der Anblick des Meeres. Und ich sagte zu meinem Vorzeigemodell, das neben mir her schlenderte: „Mama sagte, in SPO kann man Bernstein finden!“ „Echt?“ fragt es zurück. „Jupp!“ antworte ich und blicke nach vorne. „Ähm, guck mal!“ Ich bücke mich und habe einen Bernstein in der Hand, muss Tränen lachen, weil es so urkomisch ist. Mein Vorzeigemodell macht ein Foto, stellt es in die Familiengruppe. „Der ‚ravhund‘ (Bernsteinhund) hat zugeschlagen!“ Kurze Zeit später findet der „Fotograf“ eine kleine Handvoll ebensolcher Steine.

    Der Wind weht uns um die Nase, der Kopf wird frei und eine angenehme Ruhe breitet sich in uns aus. Langsam beginnt es zu dämmern, und wir gehen an dem Restaurant namens Arche zurück ins Dorf ins Hotel.

    Meeresluft macht hungrig, und es hat wieder zu regnen begonnen, also nehmen wir das Auto und fahren zum Restaurant Stilbruch. Über einer bekannten gastronomischen Sylter Kette liegt das charmante und urgemütliche Restaurant, das bekannt sein soll für Fisch- und Lammspezialitäten aus der Region. Wir nehmen Platz und schauen uns um. Der runde Raum ist dekoriert mit allerlei Trödel, nicht kitschig, einfach gemütlich. Wir entscheiden uns schnell: Schollenfilets mit Nordseekrabben und Rotkohl-Rote-Bete-Salat sowie Lammteller mit Würstchen und Koteletts – zu beiden Gerichten Bratkartoffeln. Glutenfrei – kein Problem!

    Das Essen ist köstlich. Über die Nordseekrabben und das Schollenfilet wurde ein Schafsfeta gerieben, der mild und leicht säuerlich mit Fisch und Salat harmoniert. Ich könnte mich reinlegen!

    Und auch das Lamm schmeckt fantastisch. Wir erfahren, dass der Käse in einer Bio-Schafskäserei gemacht wird – ganz in der Nähe, und beschließen, morgen einmal dort vorbeizuschauen.

    Doch mich gelüstet es nach Nachtisch, und so gibt es den Friesentraum: Vanilleeis mit Pflaumenmus und einem Schuss Eierlikör, gekrönt von einer Sahnehaube.

    Und die Waffel ist glutenfrei!

    Mit gefüllten Bäuchen gehen wir zufrieden in unser Hotel. Der Regen pladdert immer noch gegen die Scheiben, es ist herrlich gemütlich!

    „Und nun schlafe ich in meinen Geburtstag!“ sage ich und erwache am 7. Januar von Sonnenstrahlen. Was für ein Geburtstag!

    Empfehlen kann ich Euch in SPO die Dünentherme. Ein Blick auf Dünen und Meer, wenn’s nicht so stürmisch und diesig aufzieht, wie dann mittags am 7. Januar.

    Außerdem Die friesische Schafskäserei in Tetenbüll.

    Ansonsten – raus an den Strand und ab ans Meer!

    SPO – wir kommen wieder!

    Leipzig, zweiter Akt – oder auch: Der Winter geht nicht, ohne einen Blick zurückzuwerfen

    Ich bin müde. Nächte in fremden Umgebungen. Draußen schneie es immer noch, sagt mein Vorzeigemodell. Er ist erstaunlich gut aus dem Bett gekommen und war schon in der Winterlandschaft, draußen, vor der Tür.

    Eigentlich bin ich eine Lerche. Frühes Aufstehen fällt mir eigentlich leicht. Heute nicht. Beim Frühstück im Gastraum unserer Pension kehren die Lebensgeister langsam zurück. Doch kein Lebenselixier, kein schwarzer Tee in Sicht.

    Als wir uns wieder auf den Weg zur Messe machen, muss es ein Tee im Pappbecher sein. Gierig, ich verbrühe mir Mund und Gaumen, schlürfe ich die heiße Flüssigkeit und werde wacher. Leipzig liegt unter einer dicken Decke aus Schnee und Eis. Ellenlange Eiszapfen hängen an den Altbauten, Straßenbahnen stecken fest, die Fahrbahnen sind vereist. Der Hauptbahnhof sei gesperrt. Dazu weht ein eisiger Ostwind, Flocken fallen vom Himmel, der ist eisgrau. Die Fahrt entpuppt sich als Schlitterpartie. Die Parkplatzanweiser der Messe sind dick vermummt, nur noch ein Sehschlitz lässt knallrote Haut erkennen und Augen erahnen. Wir parken in einer Schneewehe, schnappen unsere dicken Jacken, stapfen los. Cos-Player in Anime-Kostümen – hauchdünn und vollsynthetisch – in Ballerinas und mit nackten Beinen kommen uns entgegen. Ich friere bei dem Anblick noch mehr. Doch den ganzen Elsas, Harley Quinns und was weiß ich was, scheint die Kälte nichts *Achtung Wortspiel* anzuhaben.

    Wir möchten nur in die Halle, die wir gestern nur touchiert haben. Die „Länderhalle“, Partnerland Rumänien, aber auch andere Länder haben sich die allergrößte Mühe gegeben, die Literatur ihres Landes zu präsentieren. Äußert spannend, sehr ansprechend. Kinderbücher befassen sich mit ähnlichen oder gänzlich anderen Themen. Man kommt ins Gespräch, lauscht einer finnischen Lesung. „Finnisch,“ so die Übersetzerin, „klinge ein bisschen, wie wenn man sich den hintersten linken Backenzahn mit Zahnseide reinigt.“ Und dabei versucht, dem Liebsten mitzuteilen, dass er doch bitte noch Milch und Brot mitbringen solle, füge ich in Gedanken hinzu.

    Nebenan die nordirischen Länder. Hygge und Lykke, Astrid und Håkan, Hans-Christian.

    Und Österreich. Irgendwie duftet es hier verführerisch, untypisch für Messeduft. Es riecht irgendwie nach Mehlspeisen und Sachertorte – oder spielt mir mein Hirn hier gerade einen Streich, weil ich die österreichische Flagge gesehen habe?! Vorsichtig spähe ich unter den Tisch und erblicke tatsächlich ein verdächtig selbstgemacht aussehendes Kuchenstück. Der Österreicher ist mir sofort sympathisch, meinem Mann scheinbar auch, denn er fällt mit ihm in schallendes Gelächter. Ich höre Worte wie „das bisschen Schnee“ und „Ihr habt’s doch gar keine Berge“.

    Allerdings muss man sagen, draußen an den Scheiben der verglasten Übergänge von Messehalle zu Messehalle werden die Eiszapfen abgeschlagen. Teuflisch spitze Geschosse, die von den Glasbögen hängen.

    Und es füllt sich. Das gemütliche Treiben von gestern weicht dem für eine Messe so typischen Drängen, Drücken, Schieben und Schubsen. Noch zwei Anlaufstellen, so beschließen wir, dann geht’s hier raus.

    Als wir endlich den Ausgang erreichen, wickeln wir uns wieder in unsere dicken Jacken, stapfen zum Auto. Die Straßen sind immer noch nicht frei. Die Tiefgarage in der Leipziger Innenstadt, in der wir parken, steht unter Wasser. Die Autos enteisen, dicke graue Schnee- und Eisbrocken lösen sich in rasender Geschwindigkeit auf, Seenlandschaften auf dunkelgrauem Asphalt. Aqua Alta – nur nicht in Venedig. Um zum Aufzug zu gelangen, benötigt man eigentlich Gummistiefel.

    Wir haben Hunger und steuern Leipzigs wohl berühmtestes Restaurant an: Auerbachs Keller. Auerbachs Keller liegt in der Mädler Passage der Leipziger Innenstadt. Was vielleicht ein wenig seltsam anmutet, entpuppt sich als würdiger Ausklang für eine Buchmesse.

    So sagt man:

    „Wer nach Leipzig zur Messe gereist,

    Ohne auf Auerbachs Hof zu gehen,

    Der schweige still, denn das beweist:

    Er hat Leipzig nicht gesehn.“

    Und was soll ich sagen? Es war ganz wunderbar. Im Großen Keller sitzt man ein wenig wie im Bahnhofsatmosphäre – die gegenüberliegenden Weinstuben haben aus meiner Sicht etwas gemütlicheres – aber die Vielzahl an bunten Wandbildern aus Faust-Szenen, das alte dunkle Holz, der schöne Eingangsbereich und das fürsorgliche und sehr freundliche Personal machten dieses Mini-Manko wett. Auch hier: glutenfrei? Kein Problem! Einige Bewertungsportale im Internet äußern sich sehr kritisch, ich jedoch muss die Hilfsbereitschaft, aber vor allem die Kompetenz bei der Auskunft ausdrücklich loben.

    Gestärkt, aufgewärmt und etwas energetischer schlittern wir zurück zum Auto. Es schneit. Wen wundert’s. Etage -3 des Parkhauses wurde in der Zwischenzeit in „Leipziger Seenplatte“, Ausstieg in Fahrtrichtung links. Das Positive ist, dass nun der Sensor unseres Autos nicht bei Tempo 30 und weniger anfängt zu piepen, weil er denkt, dass wir kontinuierlich einparken wollen, denn auch dieser dicke Eisklumpen war – Etage -3 sei Dank – endlich abgetaut.

    Und das Fräulein Fliegenpilz wäre nicht das Fräulein Fliegenpilz, wenn es mit ihrem Angetrauten nicht doch noch einen Flohmarkt besucht hätte…aber darüber berichte ich ein anderes Mal!

    In diesem Sinne – bleibt neugierig, Euer Frøken Fluesvamp – Fräulein Fliegenpilz 🍄