Flechtherzen / Flettehjerter

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Der erste Beitrag im neuen Jahr! Juhuuuu!

Heute möchte ich Euch zeigen, wie man Flechtherzen bastelt. Zugegeben – Flechtherzen sind schon eher weihnachtlich und gehören an einen dänischen Weihnachtsbaum, aber es passt doch trotzdem zu diesem herrlichen Winterwetter.

Du kannst natürlich vorgefertigte Bastelpackungen für Flechtherzen im Hobbyladen kaufen oder Du bastelst Dir Deine eigenen Flechtherzen aus dem Papier, das Dir gefällt. Am besten schaust Du in einem schönen Papierladen nach beidseitig bedrucktem, dünnen Papier. Besonders schön werden die Herzen, wenn Du zwei verschiedene Muster benutzt, die aber gut zueinander passen.

Male Dir dann auf einem Stück Pappe eine Schablone auf (s. dafür meine Zeichnung). Die Herzen sind in der Länge gemessen 9 cm. Die einzelnen Flechtstreifen sind jeweils 2 cm breit – also liegt die Breite bei 6 cm.

  1. Du brauchst für Dein Flechtherz sozusagen zwei größentechnisch identische doppelte Halbherzen. Denke also daran, Dein Papier so zu falten, dass die Öffnung der Herzen auf der richtigen Seite ist! Wenn Du Deine Flechtherzen-Streifen ausgeschnitten hast, kann es mit dem Flechten losgehen.
  2. Beginne das Flechten mit den zwei Streifen, die am dichtesten beieinander liegen (C und 3), d. h. schiebe Streifen C über Streifen 3, schiebe Streifen B durch Streifen 2 usw., aber achte darauf, dass auch auf der Rückseite richtig geflochten ist.
  3. Nimm nun Streifen A und schiebe ihn vorsichtig über Streifen 1. Bei Streifen B gehst Du genau umgekehrt vor und Streifen C machst Du wie Streifen 1.

Ziehe alle Streifen ein bisschen gerade – fertig ist Dein Flechtherz! Du kannst das Herz noch mit einem kleinen Henkel versehen, den Du an die Öffnung klebst. So kannst Du das Herz an den Weihnachtsbaum oder einen schönen Strauch hängen oder eine Girlande aus mehreren Flechtherzen basteln.

Gutes Gelingen!

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Wunderschöne Fröbelsterne

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Friedrich Fröbel – der Erfinder des Fröbelsterns – gründete im Jahr 1840 in Thüringen den ersten Kindergarten Deutschlands. Das Basteln mit den Kindern war für ihn besonders wichtig, sagt man. Aus diesem Grund ist dieser schöne Stern nach ihm benannt.

Für einen Fröbelstern brauchst Du:

  • Schönes Papier (z. B. weiches Tonpapier) oder vorgefertigte Sternstreifen
  • Lineal
  • Bleistift
  • Schere

So geht’s:

  1. Schneide aus Papier vier Streifen der Größe 30 x 1 cm. Für andere Größen gilt: Die Streifen sollen immer 30 x so lang sein wie breit. Also: 30 x 1 cm bzw. 60 x 2 cm.
  2. Falte alle Streifen mittig zusammen und schneide die offenen Enden schräg ab.
  3. Stecke alle Streifen über Kreuz ineinander.
  4. Knicke die jeweils oben liegenden Papierstreifen nacheinander über die Mitte. Ziehe dabei den letzten der vier Streifen unter dem zuerst umgeknickten Streifen hindurch.
  5. Knicke den linken oberen Streifen schräg nach hinten weg und danach diesen Streifen wieder schräg nach vorn um, sodass ein Dreieck entsteht.
  6. Falte die linke Hälfte des Dreiecks mitsamt dem Streifen auf rechte Seite um und ziehe den Streifen durch die darunter liegende Schlaufe (in der Mitte).
  7. Wiederhole dies mit den anderen drei Streifen genau so.
  8. Drehe dann den Stern um und wiederhole die Schritte 5 bis 7.
  9. Jetzt fehlen noch die Spitzen in der Mitte des Sterns: Nimm dafür einen Streifen von der Mitte hoch, biege ihn schlaufenförmig um (es erinnert ein bisschen an die AIDS-Schleife) und ziehe den Streifen durch den daneben liegenden Schlitz. Der durchgezogene Streifen kommt – wenn es korrekt gemacht wurde – aus der äußeren Zacke raus.
  10. Wiederhole dies mit allen anderen Streifen auf dieser Seite und dann auch auf der anderen Seite.
  11. Schneide am Ende alle aus den flachen Zacken herausstehenden Enden der Streifen ab.

Fertig ist der Fröbelstern!

Anleitung

 

Nougattaler

Nougattaler

So, der Weihnachtsbaum steht und ist geschmückt, der Einkauf größtenteils erledigt, die Bude ist geputzt – es kann Weihnachten werden! Nur der Schnee – der fehlt…

Aber eine weitere Ladung Kekse ist auch gebacken und liegt nun duftend in der Keksdose, darauf wartend verspeist zu werden.

Das Rezept für die glutenfreien Nougattaler habe ich von meiner Mama. Meine Mama backt die Kekse mit Weizenmehl und bei meinem ersten Backversuch habe ich das Mehl tatsächlich eins zu eins ausgetauscht. Sie sind auf Anhieb gelungen. Also ran ans Backblech, wenn Ihr nicht noch im vollen Weihnachtsstress seid, und Kekse backen.

Für etwa 14 Nougattaler braucht Ihr:

  • 125 g Margarine
  • 125 g Zucker
  • 1 gehäuften TL Vanillezucker
  • 1 TL Rumaroma oder Orangensaft
  • 2 Eier
  • 50 g gemahlene Nüsse (z. B. Haselnüsse)
  • 100 g glutenfreies Mehl (z. B. Dr. Schär „Kuchen & Kekse)
  • 100 g Speisestärke

Für die Füllung:

  • 200 g Nougat (z. B. von Dr. Oetker)
  • 1 Packung dunkle Kuvertüre (z. B. von Pickerd)

Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und zu einem Teig verkneten. Der Teig ist recht klebrig und soll auch so sein, also keine weiteren Nüsse oder weiteres Mehl hinzufügen.

Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 200 ° C vorheizen (Umluft).

Mit feuchten Händen kleine Taler formen und auf das Backpapier legen. Dabei darauf achten, dass die Taler in etwa dieselbe Größe haben. Die Taler für etwa 10 Minuten im Ofen backen, bis sie leicht gebräunt sind. Die Bleche aus dem Ofen nehmen und die Taler abkühlen lassen. Die Kuvertüre in der Zwischenzeit im Wasserbad oder in der Mikrowelle (s. Anleitung auf der Packung) schmelzen. Das Nougat ebenfalls schmelzen.

Nun jeweils eine Unterseite des Kekspaares, das zusammengesetzt werden soll, mit Nougat bestreichen. Dies geht gut mit einem kleinen Teelöffel oder mit einem Backpinsel. Die bestrichene Seite mit einer unbestrichenen Seite zusammensetzen und auf der einen Seite in die Kuvertüre tunken. Zurück auf das Backblech legen und abkühlen bzw. trocknen lassen. Fertig!

Verdens bedste æbleskiver

Wikipedia sagt:

Æbleskiver (wörtlich übersetzt: Apfelscheiben) sind ein traditionelles Siedegebäck der dänischen Küche, das besonders zur Advents- und Weihnachtszeit gebacken wird. Æbleskiver werden in einer speziellen Pfanne mit kugelrunden Vertiefungen auf dem Herd in Fett ausgebacken – der Æbleskiverpande. Auch in Norwegen ist das Gebäck unter dem Namen Munker verbreitet. Im englischsprachigen Raum findet sich auch die Schreibweise Ebelskiver(s). Die Æbleskiver sind verwandt mit den in Norddeutschland verbreiteten Pförtchen, werden jedoch in der Regel nicht mit Hefeteig gebacken.

Aber wie sie gebacken werden – das will ich Euch nicht vorenthalten.

Für etwa 25 Æbleskiver braucht man:

  • 4 dl Buttermilch oder Natur-Joghurt
  • 3 Eier
  • 250 g glutenfreies Mehl
  • 1/2 TL Natron (oder Backpulver)
  • 1 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 50 g flüssige Butter
  • Öl für die Pfanne

Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit einem Handrührgerät zu einem Teig verrühren. Der Teig ist recht dickflüssig und erinnert an Waffelteig.

Die Pfanne auf den Herd stellen. Einen Tropfen Öl in die Vertiefungen der Pfanne geben und das Öl heiß werden lassen. Nun vorsichtig Teig in die Mulden gießen; die Mulden sollten nicht ganz voll sein. Der Teig blubbert, wird dann aber allmählich fester. Damit die Æbleskiver auch rund werden, dreht man in jeder Mulde die Kugel vorsichtig mit einem Holzspieß um. Der restliche flüssige Teig fließt dann logischerweise nach unten und eine Kugel entsteht. Warten, bis der Teig schön gebräunt ist, dann die Kugeln aus der Pfanne nehmen und eine weitere Ladung backen. Wenn nötig – Öl nachgießen.

Üblicherweise isst man zu den Æbleskivern Erdbeermarmelade oder Preiselbeerkompott mit Puderzucker.

Den Teig kann man, wenn man keine Pfanne hat, auch super für Pfannkuchen verwenden.

Hier die Zutaten für die vegane Variante:

  • 160 g Mehl
  • 50 g Rohrohrzucker
  • 1 dl. Sojamilch
  • 150 g neutraler Sojajoghurt
  • 1/2 TL Vanillezucker
  • 1 Päckchen Backpulver oder 1 gehäuften TL Natron

 

Peters Jul i Ribe

Am Wochenende habe ich gemeinsam mit meinen Eltern die wunderschöne Stadt Ribe besucht.

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imageHier seht Ihr einen Einblick in einen der Hinterhöfe in der Roten Straße in Flensburg, wo wir auf unserer Hinreise eine Pause gemacht und gefrühstückt haben.

Wenn Ihr einmal so richtige Weihnachtsstimmung haben wollt – ohne Hektik, Stress und Lärm, ohne Gedränge und Gemaule – dann gönnt Euch ein verlängertes Wochenende in Ribe!

Eure Frøken Fluesvamp

 

Kekse, Kekse, Kekse

Hallo miteinander!!!

Es ist Dezember! *** Ich warte auf Schnee!!! *** Und um das Weihnachtsgefühl noch ein bisschen mehr zu locken, war meine gestrige Abendaufgabe:

KEKSEBACKEN

Unglaublich viele glutenfreie Mürbeteig-Rezepte habe ich schon ausprobiert, aber das Problem des bröselnden Kekses wurde aus meiner Sicht noch nicht zu voller Zufriedenheit gelöst. Gestern Abend jedoch bin ich dem perfekten Mürbeteig schon ein bisschen näher gekommen. Daher hier mein Rezept für ca. 50 Sterne:

  • 300 g Butter
  • 150 g Zucker
  • Vanillezucker nach Geschmack
  • 2 Eier
  • 1 – 2 Eigelb
  • 500 g Dr. Schär „Kuchen & Kekse“
  • 60 g Mandeln, gemahlen
  • 1 TL Flohsamenschale
  • 1 Packung Marzipan (z. B. Schwartau)
  • dunkle Kuvertüre (z. B. Pickerd)
  • Aprikosenmarmelade

Zubereitung

Das Mehl in eine große Schüssel sieben, Mandeln und Flohsamenschalen hinzufügen. Die kalte (!) Butter in Stückchen dazugeben, Zucker, Ei und Eigelb ebenfalls. Aus allen Zutaten zügig einen Mürbeteig kneten und eine Rolle formen. Die Teigrolle mit Frischhaltefolie ummanteln und für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Nach der Kühlzeit den Teig auf einer bemehlten Arbeitsplatte gleichmäßig ausrollen. Als Tipp: Nimm Frischhaltefolie und lege diese über den Teig – dann bleibt nichts am Nudelholz kleben.

Mit einem Sternförmchen die Plätzchen ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Im Backofen bei 175 ° C (Ober-/Unterhitze) ca. 10 bis 12 Minuten backen. Hier musst Du wirklich genau schauen, damit die Plätzchen nicht zu dunkel werden.

Gebäck auskühlen lassen. In der Zwischenzeit das Rohmarzipan mit Puderzucker bestäuben und ausrollen. Mit derselben Plätzchenform ebenso viele Marzipansterne ausstechen wie Plätzchen vorhanden sind.

Die ausgekühlten Plätzchen vorsichtig mit Aprikosenmarmelade bestreichen. Anschließend ein Marzipanstern darauflegen.

Die Kuvertüre im Wasserbad oder in der Mikrowelle erhitzen. Die fertig zusammengebauten Kekse mit einer dünnen Schicht dunkler Kuvertüre bestreichen und trocknen lassen.

Wenn die Plätzchen vollständig fertig sind, d. h. die Kuvertüre nicht mehr flüssig, in eine mit Alufolie oder Backpapier ausgelegte Keksdose legen. Ich würde empfehlen, zwischen den Keks-Schichten einzelne Lagen Backpapier zu legen.

Gutes Gelingen und viel Spaß beim Nachmachen!

Gemüselasagne

Manchmal – so denke ich – muss man sich neben all der Aufregung im Alltag und dem eigens kreierten Stress und dem Stress, den andere bereiten, einen Abend gestalten, an dem man einfach das ausknipst, was eckig ist und nervt, drückt und zieht. Leichter gesagt… ich weiß, doch manchmal gelingt es mir – dann lege ich mir im Kopf schon einen Einkaufszettel zurecht oder überlege, was ich noch im Kühlschrank habe.

Und manchmal entsteht dann so etwas leckeres, wie diese Gemüselasagne:

Für 2 Portionen, wobei beide großen Hunger haben, brauchst Du:

  • 9 glutenfreie Lasagneplatten (z. B. von Dr. Schär)
  • 2 Flaschen Tomatensauce, ungewürzt
  • 1 Zucchini
  • 1 Aubergine
  • Kräuterseitlinge (oder andere Pilze)
  • 200 g Käse (z. B. Gouda)
  • Salz und Pfeffer
  • Basilikum (frisch oder getrocknet)
  • Oregano
  • 1 Becher Crème fraîche oder Naturjoghurt

Eine Auflaufform bereitstellen. Die Tomatensauce in einen Topf geben und mit den Kräutern, Salz und Pfeffer abschmecken und leicht erhitzen – nicht kochen! Einen Becher Crème Fraîche oder Joghurt hinzufügen und die Sauce vom Herd nehmen.

Zucchini und Aubergine in etwa 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Die Pilze – je nach Größe – halbieren oder auch in Scheiben schneiden. Den Käse hobeln.

Den Boden der Auflaufform dünn mit Tomatensauce bestreichen.  Die erste Schicht Lasagneplatten darauflegen. Nun die Auberginenscheiben auf die Platten legen, eine Schicht Tomatensauce auf den Scheiben verteilen, sodass alles gut bedeckt ist. Im gleichen Muster das andere Gemüse, die Lasagneplatten und die Sauce verarbeiten. Nach der letzten Schicht Lasagneplatten mit Sauce abschließen und reichlich Käse drüberstreuen.

Alles für ca. 35 Minuten bei 200 ° C in den Backofen schieben.

Wenn der Käse goldbraun ist, aus dem Ofen nehmen und genießen!

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Tipp:

Die Lasagne schmeckt am nächsten Tag aufgewärmt auch noch super! Direkt aus dem Backofen genommen, ist die Gefahr groß, dass das Kunstwerk auseinanderfällt. Wenn die Zeit da ist, kann man die Lasagne auch ein paar Stunden abkühlen lassen und dann erneut in den Ofen bei kleiner Temperatur und mit Alufolie abgedeckt (dann wird der Käse nicht schwarz) erhitzen. So bleibt die Lasagne fest!