Glutenfreie Lieblingspasta

„Schatz, was möchtest Du denn heute essen?“

„Hmmm…“

„Okay, ich kenn die Antwort!“

Mein lieber Mann könnte mir dieses weltbeste Pastagericht eigentlich einmal wöchentlich kochen – mindestens. Diese Sauce geht immer! Und vor allem ist sie herrlich wandelbar – je nachdem, was man gerade so im Kühlschrank hat. Hier aber nun das Grundrezept (für 2 Personen).

Für die Sauce brauchst Du:

  • 1 Zucchini
  • 1 Knoblauchzehe
  • Saft einer 1/2 Zitrone
  • 200 ml Sahne
  • frisches Basilikum
  • Olivenöl
  • reichlich frisch gehobelten Parmesan
  • Salz und Pfeffer
  • Chili (nach Geschmack)

Und dann nimmst Du einfach Deine Lieblingspasta und kochst die dazu. Ich rechne immer mit 125 – 150 g Pasta pro Person. Meine Lieblingspasta ist die glutenfreie von Barilla und die von Felizia. Dr. Schär ist auch gut, aber wenn ich die anderen beiden bekommen kann, wähle ich die.

Zuerst setzt Du am besten den Topf mit Wasser für die Pasta auf. Dann bereitest Du alle Zutaten vor, d. h. schneide die Zucchini in hauchdünne Streifen, drück die halbe Zitrone aus, hobel den Parmesan, schäle die Knoblauchzehe und hacke etwa fünf große Blätter Basilikum klein. Wenn das Nudelwasser kocht, gibst Du Deine Lieblingspasta hinein und kochst sie nach Anweisung.

Dann stelle eine Pfanne auf den Herd, in die Du einen großzügigen Schuss Olivenöl gibst. Quetsche die Knoblauchzehe einmal mit der flachen Seite Deines Messers bevor Du sie im Olivenöl anschwitzt. Nimm sie raus, wenn sie schön gebräunt ist. Gib die hauchdünnen Zucchinischeiben in die Pfanne. Nun füge den Zitronensaft und die Sahne hinzu. Reduziere die Hitze und füge Salz und Pfeffer hinzu, wenn Du magst auch ein bisschen Chili. Einen besonderen Pfiff bekommt die Sauce durch den gehobelten Parmesan – gib etwa drei bis vier Esslöffel davon in die Sauce und vermenge alles, bis es schön dickflüssig und sämig ist. Zum Schluss schmeckst Du mit dem gehackten Basilikum, Salz und Pfeffer ab.

Und je nachdem, wie Du Deine Pasta am liebsten isst – viel Sauce, wenig Sauce, Sauce und Pasta vorher vermengen oder auf gar keinen Fall – richtest Du auf schönen Teller an. Und morgen kombinierst Du die Zucchini mit frischen Champignons oder Du nimmst Cocktailtomaten und Spinat. Eines ist es auf jeden Fall – immer lecker!

 

 

 

 

Nougattaler

Nougattaler

So, der Weihnachtsbaum steht und ist geschmückt, der Einkauf größtenteils erledigt, die Bude ist geputzt – es kann Weihnachten werden! Nur der Schnee – der fehlt…

Aber eine weitere Ladung Kekse ist auch gebacken und liegt nun duftend in der Keksdose, darauf wartend verspeist zu werden.

Das Rezept für die glutenfreien Nougattaler habe ich von meiner Mama. Meine Mama backt die Kekse mit Weizenmehl und bei meinem ersten Backversuch habe ich das Mehl tatsächlich eins zu eins ausgetauscht. Sie sind auf Anhieb gelungen. Also ran ans Backblech, wenn Ihr nicht noch im vollen Weihnachtsstress seid, und Kekse backen.

Für etwa 14 Nougattaler braucht Ihr:

  • 125 g Margarine
  • 125 g Zucker
  • 1 gehäuften TL Vanillezucker
  • 1 TL Rumaroma oder Orangensaft
  • 2 Eier
  • 50 g gemahlene Nüsse (z. B. Haselnüsse)
  • 100 g glutenfreies Mehl (z. B. Dr. Schär „Kuchen & Kekse)
  • 100 g Speisestärke

Für die Füllung:

  • 200 g Nougat (z. B. von Dr. Oetker)
  • 1 Packung dunkle Kuvertüre (z. B. von Pickerd)

Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und zu einem Teig verkneten. Der Teig ist recht klebrig und soll auch so sein, also keine weiteren Nüsse oder weiteres Mehl hinzufügen.

Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 200 ° C vorheizen (Umluft).

Mit feuchten Händen kleine Taler formen und auf das Backpapier legen. Dabei darauf achten, dass die Taler in etwa dieselbe Größe haben. Die Taler für etwa 10 Minuten im Ofen backen, bis sie leicht gebräunt sind. Die Bleche aus dem Ofen nehmen und die Taler abkühlen lassen. Die Kuvertüre in der Zwischenzeit im Wasserbad oder in der Mikrowelle (s. Anleitung auf der Packung) schmelzen. Das Nougat ebenfalls schmelzen.

Nun jeweils eine Unterseite des Kekspaares, das zusammengesetzt werden soll, mit Nougat bestreichen. Dies geht gut mit einem kleinen Teelöffel oder mit einem Backpinsel. Die bestrichene Seite mit einer unbestrichenen Seite zusammensetzen und auf der einen Seite in die Kuvertüre tunken. Zurück auf das Backblech legen und abkühlen bzw. trocknen lassen. Fertig!

Verdens bedste æbleskiver

Wikipedia sagt:

Æbleskiver (wörtlich übersetzt: Apfelscheiben) sind ein traditionelles Siedegebäck der dänischen Küche, das besonders zur Advents- und Weihnachtszeit gebacken wird. Æbleskiver werden in einer speziellen Pfanne mit kugelrunden Vertiefungen auf dem Herd in Fett ausgebacken – der Æbleskiverpande. Auch in Norwegen ist das Gebäck unter dem Namen Munker verbreitet. Im englischsprachigen Raum findet sich auch die Schreibweise Ebelskiver(s). Die Æbleskiver sind verwandt mit den in Norddeutschland verbreiteten Pförtchen, werden jedoch in der Regel nicht mit Hefeteig gebacken.

Aber wie sie gebacken werden – das will ich Euch nicht vorenthalten.

Für etwa 25 Æbleskiver braucht man:

  • 4 dl Buttermilch oder Natur-Joghurt
  • 3 Eier
  • 250 g glutenfreies Mehl
  • 1/2 TL Natron (oder Backpulver)
  • 1 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 50 g flüssige Butter
  • Öl für die Pfanne

Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit einem Handrührgerät zu einem Teig verrühren. Der Teig ist recht dickflüssig und erinnert an Waffelteig.

Die Pfanne auf den Herd stellen. Einen Tropfen Öl in die Vertiefungen der Pfanne geben und das Öl heiß werden lassen. Nun vorsichtig Teig in die Mulden gießen; die Mulden sollten nicht ganz voll sein. Der Teig blubbert, wird dann aber allmählich fester. Damit die Æbleskiver auch rund werden, dreht man in jeder Mulde die Kugel vorsichtig mit einem Holzspieß um. Der restliche flüssige Teig fließt dann logischerweise nach unten und eine Kugel entsteht. Warten, bis der Teig schön gebräunt ist, dann die Kugeln aus der Pfanne nehmen und eine weitere Ladung backen. Wenn nötig – Öl nachgießen.

Üblicherweise isst man zu den Æbleskivern Erdbeermarmelade oder Preiselbeerkompott mit Puderzucker.

Den Teig kann man, wenn man keine Pfanne hat, auch super für Pfannkuchen verwenden.

Hier die Zutaten für die vegane Variante:

  • 160 g Mehl
  • 50 g Rohrohrzucker
  • 1 dl. Sojamilch
  • 150 g neutraler Sojajoghurt
  • 1/2 TL Vanillezucker
  • 1 Päckchen Backpulver oder 1 gehäuften TL Natron

 

Kekse, Kekse, Kekse

Hallo miteinander!!!

Es ist Dezember! *** Ich warte auf Schnee!!! *** Und um das Weihnachtsgefühl noch ein bisschen mehr zu locken, war meine gestrige Abendaufgabe:

KEKSEBACKEN

Unglaublich viele glutenfreie Mürbeteig-Rezepte habe ich schon ausprobiert, aber das Problem des bröselnden Kekses wurde aus meiner Sicht noch nicht zu voller Zufriedenheit gelöst. Gestern Abend jedoch bin ich dem perfekten Mürbeteig schon ein bisschen näher gekommen. Daher hier mein Rezept für ca. 50 Sterne:

  • 300 g Butter
  • 150 g Zucker
  • Vanillezucker nach Geschmack
  • 2 Eier
  • 1 – 2 Eigelb
  • 500 g Dr. Schär „Kuchen & Kekse“
  • 60 g Mandeln, gemahlen
  • 1 TL Flohsamenschale
  • 1 Packung Marzipan (z. B. Schwartau)
  • dunkle Kuvertüre (z. B. Pickerd)
  • Aprikosenmarmelade

Zubereitung

Das Mehl in eine große Schüssel sieben, Mandeln und Flohsamenschalen hinzufügen. Die kalte (!) Butter in Stückchen dazugeben, Zucker, Ei und Eigelb ebenfalls. Aus allen Zutaten zügig einen Mürbeteig kneten und eine Rolle formen. Die Teigrolle mit Frischhaltefolie ummanteln und für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Nach der Kühlzeit den Teig auf einer bemehlten Arbeitsplatte gleichmäßig ausrollen. Als Tipp: Nimm Frischhaltefolie und lege diese über den Teig – dann bleibt nichts am Nudelholz kleben.

Mit einem Sternförmchen die Plätzchen ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Im Backofen bei 175 ° C (Ober-/Unterhitze) ca. 10 bis 12 Minuten backen. Hier musst Du wirklich genau schauen, damit die Plätzchen nicht zu dunkel werden.

Gebäck auskühlen lassen. In der Zwischenzeit das Rohmarzipan mit Puderzucker bestäuben und ausrollen. Mit derselben Plätzchenform ebenso viele Marzipansterne ausstechen wie Plätzchen vorhanden sind.

Die ausgekühlten Plätzchen vorsichtig mit Aprikosenmarmelade bestreichen. Anschließend ein Marzipanstern darauflegen.

Die Kuvertüre im Wasserbad oder in der Mikrowelle erhitzen. Die fertig zusammengebauten Kekse mit einer dünnen Schicht dunkler Kuvertüre bestreichen und trocknen lassen.

Wenn die Plätzchen vollständig fertig sind, d. h. die Kuvertüre nicht mehr flüssig, in eine mit Alufolie oder Backpapier ausgelegte Keksdose legen. Ich würde empfehlen, zwischen den Keks-Schichten einzelne Lagen Backpapier zu legen.

Gutes Gelingen und viel Spaß beim Nachmachen!

Gemüselasagne

Manchmal – so denke ich – muss man sich neben all der Aufregung im Alltag und dem eigens kreierten Stress und dem Stress, den andere bereiten, einen Abend gestalten, an dem man einfach das ausknipst, was eckig ist und nervt, drückt und zieht. Leichter gesagt… ich weiß, doch manchmal gelingt es mir – dann lege ich mir im Kopf schon einen Einkaufszettel zurecht oder überlege, was ich noch im Kühlschrank habe.

Und manchmal entsteht dann so etwas leckeres, wie diese Gemüselasagne:

Für 2 Portionen, wobei beide großen Hunger haben, brauchst Du:

  • 9 glutenfreie Lasagneplatten (z. B. von Dr. Schär)
  • 2 Flaschen Tomatensauce, ungewürzt
  • 1 Zucchini
  • 1 Aubergine
  • Kräuterseitlinge (oder andere Pilze)
  • 200 g Käse (z. B. Gouda)
  • Salz und Pfeffer
  • Basilikum (frisch oder getrocknet)
  • Oregano
  • 1 Becher Crème fraîche oder Naturjoghurt

Eine Auflaufform bereitstellen. Die Tomatensauce in einen Topf geben und mit den Kräutern, Salz und Pfeffer abschmecken und leicht erhitzen – nicht kochen! Einen Becher Crème Fraîche oder Joghurt hinzufügen und die Sauce vom Herd nehmen.

Zucchini und Aubergine in etwa 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Die Pilze – je nach Größe – halbieren oder auch in Scheiben schneiden. Den Käse hobeln.

Den Boden der Auflaufform dünn mit Tomatensauce bestreichen.  Die erste Schicht Lasagneplatten darauflegen. Nun die Auberginenscheiben auf die Platten legen, eine Schicht Tomatensauce auf den Scheiben verteilen, sodass alles gut bedeckt ist. Im gleichen Muster das andere Gemüse, die Lasagneplatten und die Sauce verarbeiten. Nach der letzten Schicht Lasagneplatten mit Sauce abschließen und reichlich Käse drüberstreuen.

Alles für ca. 35 Minuten bei 200 ° C in den Backofen schieben.

Wenn der Käse goldbraun ist, aus dem Ofen nehmen und genießen!

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Tipp:

Die Lasagne schmeckt am nächsten Tag aufgewärmt auch noch super! Direkt aus dem Backofen genommen, ist die Gefahr groß, dass das Kunstwerk auseinanderfällt. Wenn die Zeit da ist, kann man die Lasagne auch ein paar Stunden abkühlen lassen und dann erneut in den Ofen bei kleiner Temperatur und mit Alufolie abgedeckt (dann wird der Käse nicht schwarz) erhitzen. So bleibt die Lasagne fest!

Gnocchi

Gnocchi mit Spinat, Speck und Kirschtomaten (2 Portionen)

Man nehme:

  • 150 g Mehl (z. B. Mix it! von Dr. Schär)
  • 1 Ei
  • 200 g gekochte Kartoffeln (auch gerne vom Vortag)
  • ½ Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 4 Scheiben Frühstücksspeck, Pancetta oder luftgetrockneter Schinken
  • 100 g Kirschtomaten
  • 2 Handvoll Spinat oder Mangold
  • etwas Sahne
  • Olivenöl und etwas Chilipulver
  • geriebener Parmesan (nach Geschmack)

Bevor Du beginnst, solltest Du alles vorbereiten, da es ziemlich schnell geht, wenn die Gnocchis fertig sind. Also schneide die Zwiebel in kleine Würfel, drücke die Knoblauchzehe etwas kaputt, halbiere die Kirschtomaten und wasche den Spinat oder Mangold gründlich und schneide ihn in feine Streifen. Schneide den Pancetta ebenfalls in kleine Streifen. Stelle Dir alles beiseite und beginne dann mit den Gnocchis:

Drücke die Kartoffeln durch eine Presse. Wenn Du keine Presse hast, matsche sie mit einer Gabel in einer Rührschüssel. Füge das Mehl und das Ei hinzu und knete alles gut durch, sodass ein etwas klebriger Teig entsteht. Ist der Teig zu klebrig, füge einfach noch ein bisschen Mehl hinzu. Rolle den Teig auf einer bemehlten Fläche zu dünnen Würstchen und schneide etwa 4 cm lange Stücke davon ab. Forme die Stücke mit den Händen ein wenig rund und drücke mit einer Gabel in die eine Seite ein Muster. Lege alle Gnocchis auf einen Teller und decke diesen mit einem feuchten Küchentuch ab.

Nun setze einen großen Topf mit Wasser auf und füge eine Prise Salz hinzu. Wenn das Wasser kocht, gebe die Gnocchis mit einer Schaumkelle hinein. Sie sind fertig, wenn sie nach oben steigen und können am besten mit der Schaumkelle wieder herausgenommen werden.

Gib Olivenöl in eine tiefere Pfanne und gebe die Knoblauchzehe und die Zwiebelwürfel hinzu und dünste alles an. Nimm die Knoblauchzehe heraus – sie hat das Öl schön aromatisiert. Gib nun den Pancetta und die Kirschtomaten hinzu. Gare alles, bis die Tomaten weich sind. Gib nun den Spinat oder Mangold hinzu und rühre immer gut um. Würze mit Chilipulver, wenn Du magst, und gib einen Schuss Sahne dazu. Gib die fertigen Gnocchis direkt in die Sauce und rühre alles noch einmal gut um. Wenn es Dir zu wenig Sauce ist, kannst Du auch vom Kochwasser der Gnocchis etwas mit in die Pfanne geben.

Alles schön auf zwei tiefe Pastatellern anrichten und ggf. mit geriebenem Parmesan servieren! Hmmmmm…lecker!