A beautiful sight, we‘re happy tonight…Steckrüben-Kartoffel-Stampf mit Ei und Pilzen und ich wünsche mir Schnee

Ich wünsche mir Schnee. Alle Jahre wieder. In der Vorweihnachtszeit sollen allmählich Ruhe, Besinnlichkeit und Stille einkehren. Ich würde sie gern hereinbitten. Und draußen soll ein flirrendes Licht die Schneeflöckchen ankündigen. Schneeflöckchen, Weißröckchen, wann kommst Du geschneit? Und dann: ein leichter Schneekopfschmerz, der typische Duft nach Schnee. Dann öffnen sich die dicken Wattewolken, Frau Holle schüttelt die großen Daunenbetten aus und sanft taumeln die Flocken zur Erde. Deck die Blümelein zu. Und alles wird ein bisschen ruhiger, sanfter, leiser, stiller, sauberer und unschuldiger.

Ich wünsche mir weiße Weihnachten. Hier und jetzt! Und ich wünsche mir die Ruhe, die die weiße Weihnacht mit sich bringt. Wie auf den alten Postkarten, wo Kinder in dicken Mänteln und mit  Fäustlingen rotwangig Holzschlitten hinter sich herziehen. Und Rotkehlchen auf kleinen Vogelhäusern sitzen, oder dicke, aufgeplusterte Amseln eine rote Beere im weit aufgesperrten Schnabel haben – das leuchtend gelbe Auge in den Wald gerichtet, der überzuckert ist von allerfeinstem Schnee. Willst Du einen Schneemann bauen?

Und Schlittenfahrten durch tiefverschneite Winterlandschaften, Rentiere mit dampfendem Atem vor den Nüstern, sanftes Glockenläuten und das einlullende Traben der wundervollen Tiere. Ach – ach – ach. Und der Himmel ist sternenklar. A beautiful sight, we’re happy tonight. Walking in a winter wonderland.

Ein Feuerchen im Kamin, dicke Wollsocken und ein kuschliges Fell. Kerzenschein und der Duft eines köstlichen Heißgetränks. Es knistert und knackt von den Holzscheiten und die Flammen züngeln gelb-rot-orange. Hach – hach – hach.

Kein üppiges Festmahl, keine Gelage, kein Stress, keine Zwänge. Jogginghose und Wollpullover, ein Heißgetränk und – Stille. Wenn man hören kann, wie die Schneeflocken rauschend und zart knackend auf dem Fensterbrett landen und sich die Schneeschicht von Stunde zu Stunde, von Minute zu Minute aufbaut und der größte Aufwand darin besteht, eine weitere Kanne Tee zu kochen, eine Kerze auszuwechseln und ein Holzscheit nachzulegen. Oh wie wäre das schön!

Ich denke, mein Gefühl trügt mich nicht. Der Winter will mit seinen klammen Fingern die Tür aufdrücken, stemmt sich dagegen, haut ein paar Flocken raus und manchmal auch echt kalten Winterwind, aber dann schleicht sich wieder so ein lullig-warmer Herbstmisch von der Seite an und teckelt den Winter nieder.

Dabei wäre es doch so schön, wenn mit dem unschuldigen Weiß allmählich Gärten und Straßen, Wiesen und Felder zugedeckt würden. Ruhe und Stille und Besinnlichkeit. Und dann „fehlt“ eben noch etwas, und alles, was man zu Hause hat, sind eine Steckrübe, Kartoffeln, ein paar Eier und Champignons, etwas Butter und etwas Milch.

Und während die Welt anhält und man tief durchatmet, streckt man sich genüsslich wie eine zufriedene Schlosskatze, dreht sich ein Stück auf die rechte Seite und irgendwann hat man die zündende Idee und bereitet einen köstlichen Kartoffel-Steckrüben-Brei zu.

Ihr braucht:

Fürs Püree:

    1 kleine Steckrübe
    5-6 große, mehlig-kochende Kartoffeln
    etwas Butter
    etwas Milch
    Salz und Pfeffer
    Muskatnuss (gerieben)
  • Für die Beilagen:
    • eine Handvoll Champignons
      4 Bio-Eier
  • Petersilie zum Garnieren.
  • Steckrübe und Kartoffeln schälen und klein würfeln. Alles in einem Kopf weich kochen. Kochwasser abgießen. Butter und Milch zu Kartoffeln und Steckrübe geben und mit einem Stampfer zermatschen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
  • Backofen auf 180 Grad vorheizen.
  • Eine Auflaufform mit Butter fetten und das Püree hineingeben.
  • Mit einem Esslöffel vier Kuhlen ins Püree drücken und die Eier aufschlagen und jeweils in die Kuhle geben. Etwas Salz darüber streuen.
  • Die Auflaufform in den Backofen stellen und für ca. 20 Minuten backen, bis die Eier gestockt sind und das Püree eine bräunliche Kruste bekommt.
  • Derweil Champignons putzen und in einer Pfanne mit Butter anbraten, salzen und pfeffern.
  • Petersilie abbrausen, klein zupfen und zum Schluss über das Gericht streuen.
  • Und während ich langsam aus dem Land aus Schnee und Eis zurückkehre, denke ich, wie schön es doch wäre, wenn alles ein bisschen ruhiger und entspannter wäre. Und wer weiß, vielleicht hat der Winter doch so viel Kraft, dass er Heiligabend die Tür aufdrückt und hereingeschneit kommt. Ich würde ihn hereinbitten!
  • William Wallace und das Schneegestöber – glutenfreier Flammkuchen, Pfannkuchen und eine herrliche Sommerträgheit

    Jesus hatte einen im Kahn. Das kann schon mal vorkommen bei winterlichen Temperaturen. Dann nehme man Hochprozentiges. Das wärmt. Von innen. Jesus wählte Absinth. Macht Gin – ‚tschuldigung.

    Zur Freude von Arthur Dent, Rotkäppchen, dem bösen Wolf, Alice und dem verrückten Hutmacher wuchs Jesus Gras aus der Tasche.

    Das hatte zur Folge, dass Jesus nicht nur einen im Kahn hatte und sein Glas fallen ließ. Böse Zungen würden behaupten, das lag an den Löchern in den Händen.

    Ich war nüchtern und Tinkerbell, griff mir Arthur Dents Handtuch, nachdem ich den Absinth auf dem Boden aufgewischt hatte. „Wer bist denn Du?“ fragte mich der Anhalter. „Ich bin die Absinth-Fee!“ antwortete ich. Tarnung ist alles. Meine Flügel waren in der kleinen Wohnküche etwas sperrig und mein rechtes spitzes Ohr knickte regelmäßig nach vorn.

    Zudem lag draußen 30 cm hoch der federleicht vom Himmel fallende Neuschnee. Ein Umstand, den meine Begleitung, in keinster Weise erschütterte. Es war William Wallace. „Freedom!“ tönte es, wenn sich die Tür öffnete. „Free Scotland!“ brüllte es ihm entgegen.

    Alle Epochen waren sich einig: Freiheit ist das größte Gut!

    Es war Anfang Februar und klirrend kalt. Wir fuhren mit dem Auto durch Schneetreiben; die Schneeflocken stoben an uns vorbei wie die Sterne bei Lichtgeschwindigkeit in einem Star Wars-Film. William Wallace hatte sich das Gesicht blau geschminkt. Der Kilt saß einwandfrei. Meine Flügel lagen auf der Rückbank. Ich hoffte auf eine Polizeikontrolle. „Allgemeine Verkehrskontrolle, guten Abend, Führerschein und Fahrzeugpapiere bitte!“ „Einen zauberhaften Abend!“ hätte ich feengleich gezwitschert, wäre leichtfüßig ums Auto getrippelt und hätte ihm noch Verbandskasten und Warndreieck gezeigt. „Normalerweise,“ hätte ich gehaucht, „löse ich meine Probleme mit Feenstaub!“ Vermutlich hätte ich dann in ein Röhrchen pusten müssen. Das wollte ich immer schon mal. Und William Wallace? Er hätte Contenance bewahrt, hätte sich ganz ruhig verhalten. Manchmal müssen Freiheitskämpfer schweigend abwarten.

    Nun sitze ich flügel- und spitzohrlos in meinem Yoga-Castle. Der Gedanke an Minustemperaturen ist komplett abwegig. Kurz überlege ich, ob ich mich vor das Tiefkühlfach stellen soll und entscheide mich dann für leichte Kleidung.

    Morgens steige ich auf mein Fahrrad, das – unseren Traditionen zum zufälligen Trotz gar keinen Namen besitzt. Eine Schande, wenn ich recht überlege. Wie könnte es heißen? Doch das Hirn ist eher behäbig und angenehm schwer. Ein Name? Für ein Fahrrad? Wie dem auch sei, Karl hat im Moment Sommerpause und wird nur selten aus dem Stall geholt. Das Rad muss her.

    Die letzten Tage waren neben sommerlich und warm ereignisreich, überraschend, turbulent, und über allem hing diese sommerliche Schwere, das Schreien der Schwalben und die unerbittliche Hitze. Die Getreidefelder werden abgemäht und die August-Äpfel sind reif – dabei ist es Anfang Juli. Der Erdbeeren sind aufgegessen, selbst die späten Sorten. Inzwischen setzt man sich freiwillig in den Schatten und genießt die Dunkelheit. Sommer!

    Mahlzeiten bestehen zu 90 % aus Beeren und Joghurt, Eis oder Tomaten. Das höchste der Gefühle ist ein glutenfreier Flammkuchen und – weil es so ähnlich klingt – ein glutenfreier Pfannkuchen. Mit Apfelscheiben, Zimt und Zucker.

    Und weil ich im Moment so unglaublich faul bin, gibt es hier gleich zwei Rezepte auf einen Streich. Denn wer weiß, wann mich in diesem Sommer das nächste Mal die Muse küsst. Ich weiß es nicht. Und während ich mich auf meiner Sonnenliege auf Pæreø rekele wie einst Sophia Loren geht in Windeseile an einem warmen Plätzchen der Hefeteig für den Flammkuchen.

    Und hier Rezept Nummer 1:

    Glutenfreier Flammkuchenteig

    • 200 g glutenfreies helles Mehl (z. B. Dr. Schär Mix it!)
    • 200 g glutenfreies dunkles Mehl (z. B. Dr. Schär Mix B)
    • 1 TL Salz
    • 200 ml lauwarmes Wasser
    • 20 g Frischhefe
    • 2 TL Flohsamenschalen
    • 1 TL Xanthan

    Mische beide Mehlsorten, die Flohsamenschalen, Xanthan und Salz in einer großen Rührschüssel mit dem Salz. Gebe das lauwarme Wasser in einen hohen Becher und bröckele die Frischhefe hinein. Lass sich die Hefe langsam auflösen. Drücke eine Mulde in die Mitte des Mehlberges und gieße das lauwarme Wasser langsam hinein. Nun verknete alles zu einem Teig und lass diesen zugedeckt an einem warmen Ort etwa zum doppelten Volumen aufgehen.

    Rolle den Teig dünn auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech aus und heize den Backofen auf 200 Grad vor.

    Belag für den Flammkuchen

    • 200 – 250 g Schmand oder Sauerrahm
    • ca. 50 g magere Speckwürfelchen
    • 1/2 Zucchini, in Scheiben geschnitten
    • 1/4 Zwiebel, rot und gewürfelt
    • geriebener Gouda
    • gehackte glatte Petersilie
    • Salz und frisch gemahlener Pfeffer

    Schwitze die Zwiebel in einer Pfanne mit Olivenöl an und gebe die Speckwürfel hinzu. Brate alles, bis es glasig bzw. leicht gebräunt ist, an. Schneide die Zucchini in gleichgroße Scheiben. Streiche den Schmand oder Sauerrahm auf dem ausgerollten Hefeteig aus und lege die Zucchini-Scheiben auf den Schmand. Streue die angebratenen Zwiebeln und den Speck darüber, ebenfalls die gehackte glatte Petersilie. Würze mit Salz und Pfeffer und streue anschließend den geriebenen Gouda über den Flammkuchen.

    Schiebe das Blech in den Ofen und backe den Flammkuchen auf mittlerer Schiene für etwa 15 Minuten bei 200 Grad.

    Und hier Rezept Nummer 2:

    Einfacher geht’s nicht.

    • 4 gehäufte EL glutenfreies helles Mehl (z. B. Dr. Schär Mix C)
    • 3 EL Milch
    • 2 EL Zucker
    • 1 Ei
    • 1 Schuss Mineralwasser mit Kohlensäure
    • neutrales Öl für die Pfanne
    • Apfelscheiben und Zimt für den Beleg (oder was Euch gerade so gefällt)

    Gebt alle Zutaten nacheinander in eine Schüssel und rührt diese mit einem Schneebesen zu einem geschmeidigen Teig. Lasst den Teig einen Augenblick stehen und lasst das Öl in der Pfanne heiß werden.

    Gebt eine Kelle mit dem Pfannkuchenteig in die heiße Pfanne und backt Euch wunderbar fluffige Pfannkuchen. Belegt diese anschließend mit Apfelringen und streut reichlich Zimt-Zucker darüber.

    Bon appétit!

    Leipzig, zweiter Akt – oder auch: Der Winter geht nicht, ohne einen Blick zurückzuwerfen

    Ich bin müde. Nächte in fremden Umgebungen. Draußen schneie es immer noch, sagt mein Vorzeigemodell. Er ist erstaunlich gut aus dem Bett gekommen und war schon in der Winterlandschaft, draußen, vor der Tür.

    Eigentlich bin ich eine Lerche. Frühes Aufstehen fällt mir eigentlich leicht. Heute nicht. Beim Frühstück im Gastraum unserer Pension kehren die Lebensgeister langsam zurück. Doch kein Lebenselixier, kein schwarzer Tee in Sicht.

    Als wir uns wieder auf den Weg zur Messe machen, muss es ein Tee im Pappbecher sein. Gierig, ich verbrühe mir Mund und Gaumen, schlürfe ich die heiße Flüssigkeit und werde wacher. Leipzig liegt unter einer dicken Decke aus Schnee und Eis. Ellenlange Eiszapfen hängen an den Altbauten, Straßenbahnen stecken fest, die Fahrbahnen sind vereist. Der Hauptbahnhof sei gesperrt. Dazu weht ein eisiger Ostwind, Flocken fallen vom Himmel, der ist eisgrau. Die Fahrt entpuppt sich als Schlitterpartie. Die Parkplatzanweiser der Messe sind dick vermummt, nur noch ein Sehschlitz lässt knallrote Haut erkennen und Augen erahnen. Wir parken in einer Schneewehe, schnappen unsere dicken Jacken, stapfen los. Cos-Player in Anime-Kostümen – hauchdünn und vollsynthetisch – in Ballerinas und mit nackten Beinen kommen uns entgegen. Ich friere bei dem Anblick noch mehr. Doch den ganzen Elsas, Harley Quinns und was weiß ich was, scheint die Kälte nichts *Achtung Wortspiel* anzuhaben.

    Wir möchten nur in die Halle, die wir gestern nur touchiert haben. Die „Länderhalle“, Partnerland Rumänien, aber auch andere Länder haben sich die allergrößte Mühe gegeben, die Literatur ihres Landes zu präsentieren. Äußert spannend, sehr ansprechend. Kinderbücher befassen sich mit ähnlichen oder gänzlich anderen Themen. Man kommt ins Gespräch, lauscht einer finnischen Lesung. „Finnisch,“ so die Übersetzerin, „klinge ein bisschen, wie wenn man sich den hintersten linken Backenzahn mit Zahnseide reinigt.“ Und dabei versucht, dem Liebsten mitzuteilen, dass er doch bitte noch Milch und Brot mitbringen solle, füge ich in Gedanken hinzu.

    Nebenan die nordirischen Länder. Hygge und Lykke, Astrid und Håkan, Hans-Christian.

    Und Österreich. Irgendwie duftet es hier verführerisch, untypisch für Messeduft. Es riecht irgendwie nach Mehlspeisen und Sachertorte – oder spielt mir mein Hirn hier gerade einen Streich, weil ich die österreichische Flagge gesehen habe?! Vorsichtig spähe ich unter den Tisch und erblicke tatsächlich ein verdächtig selbstgemacht aussehendes Kuchenstück. Der Österreicher ist mir sofort sympathisch, meinem Mann scheinbar auch, denn er fällt mit ihm in schallendes Gelächter. Ich höre Worte wie „das bisschen Schnee“ und „Ihr habt’s doch gar keine Berge“.

    Allerdings muss man sagen, draußen an den Scheiben der verglasten Übergänge von Messehalle zu Messehalle werden die Eiszapfen abgeschlagen. Teuflisch spitze Geschosse, die von den Glasbögen hängen.

    Und es füllt sich. Das gemütliche Treiben von gestern weicht dem für eine Messe so typischen Drängen, Drücken, Schieben und Schubsen. Noch zwei Anlaufstellen, so beschließen wir, dann geht’s hier raus.

    Als wir endlich den Ausgang erreichen, wickeln wir uns wieder in unsere dicken Jacken, stapfen zum Auto. Die Straßen sind immer noch nicht frei. Die Tiefgarage in der Leipziger Innenstadt, in der wir parken, steht unter Wasser. Die Autos enteisen, dicke graue Schnee- und Eisbrocken lösen sich in rasender Geschwindigkeit auf, Seenlandschaften auf dunkelgrauem Asphalt. Aqua Alta – nur nicht in Venedig. Um zum Aufzug zu gelangen, benötigt man eigentlich Gummistiefel.

    Wir haben Hunger und steuern Leipzigs wohl berühmtestes Restaurant an: Auerbachs Keller. Auerbachs Keller liegt in der Mädler Passage der Leipziger Innenstadt. Was vielleicht ein wenig seltsam anmutet, entpuppt sich als würdiger Ausklang für eine Buchmesse.

    So sagt man:

    „Wer nach Leipzig zur Messe gereist,

    Ohne auf Auerbachs Hof zu gehen,

    Der schweige still, denn das beweist:

    Er hat Leipzig nicht gesehn.“

    Und was soll ich sagen? Es war ganz wunderbar. Im Großen Keller sitzt man ein wenig wie im Bahnhofsatmosphäre – die gegenüberliegenden Weinstuben haben aus meiner Sicht etwas gemütlicheres – aber die Vielzahl an bunten Wandbildern aus Faust-Szenen, das alte dunkle Holz, der schöne Eingangsbereich und das fürsorgliche und sehr freundliche Personal machten dieses Mini-Manko wett. Auch hier: glutenfrei? Kein Problem! Einige Bewertungsportale im Internet äußern sich sehr kritisch, ich jedoch muss die Hilfsbereitschaft, aber vor allem die Kompetenz bei der Auskunft ausdrücklich loben.

    Gestärkt, aufgewärmt und etwas energetischer schlittern wir zurück zum Auto. Es schneit. Wen wundert’s. Etage -3 des Parkhauses wurde in der Zwischenzeit in „Leipziger Seenplatte“, Ausstieg in Fahrtrichtung links. Das Positive ist, dass nun der Sensor unseres Autos nicht bei Tempo 30 und weniger anfängt zu piepen, weil er denkt, dass wir kontinuierlich einparken wollen, denn auch dieser dicke Eisklumpen war – Etage -3 sei Dank – endlich abgetaut.

    Und das Fräulein Fliegenpilz wäre nicht das Fräulein Fliegenpilz, wenn es mit ihrem Angetrauten nicht doch noch einen Flohmarkt besucht hätte…aber darüber berichte ich ein anderes Mal!

    In diesem Sinne – bleibt neugierig, Euer Frøken Fluesvamp – Fräulein Fliegenpilz 🍄

    Leipzig – Frühstück, Buchmesse, Abendessen, Repeat

    Freitagmorgen. Ich reibe mir den Schlaf aus den Augen und blicke auf meinen Wecker. Er ist rosa und piept mir ein Liebeslied. Im Bett ist es noch so kuschelig, und draußen ist es so unbehaglich dunkel. Ich schwinge dann doch die Beine aus dem Bett, tappe ins Bad. Mein Vorzeigemodell macht Tee. Es geht heute nach Leipzig. Ein lang gehegter Wunsch geht in Erfüllung: Buchmesse! Eintauchen in fremde Welten, Abenteuer. Horizonte erweitern, Neues entdecken. Der Geruch eines neuen Buches: unbezahlbar! Eau de livre! Ich freu mich wie verrückt.

    Der Wind ist eisig kalt und weht uns hart ins Gesicht, als wir gen Auto gehen und die Koffer – einer ist leer und für die Schätze reserviert – ins Auto hieven. Es soll schneien, haben sie im Radio gesagt. Krümeliger Schneeregen kommt uns dann auch etwa 70 km vor Leipzig entgegen. Das bleibt eh nicht liegen, denken wir, doch wir sollten irren. Ab dem frühen Mittag – wir sitzen noch im schönen Café Grundmann und verspeisen ein leckeres Frühstück – schneit es dicke Flocken.

    Ein bisschen Leipzig, ein bisschen Wien – dieses Flair weht durch den mit dunklem Holz vertäfelten Raum. Frühstücksduft wabert umher, Kaffee, Eier mit frisch gebratenem Speck, Orangensaft. Unser Tisch ist so klein, dass wir in Etappen essen, doch es ist gemütlich und irgendwie beschaulich, obwohl die Hütte voll ist und die Bedienungen Tablett um Tablett in den Gastraum tragen. Die glutenfreien Brötchen sind köstlich, herrlich weich und duftig, schmecken zu süßem und herzhaftem Belag. Die Eier im Glas sind wachsweich und ausgesprochen lecker, Oliven und Kapernäpfel auf meinem Frühstücksteller „Barcelona“ sind von bester Qualität. Mein Vorzeigemodell bestellt das „Dublin“ und ist sichtlich zufrieden.

    An unserem Nachbartisch sitzen drei Geschäftsleute, gegenüber hat Mutti zum Geburtstagsfrühstück geladen und lässt sechs Gläser Sekt kommen – Chin Chin!

    Und draußen – fällt der Schnee in dicken Flocken.

    Auf unserem Weg zur Pension im nahegelegenen Markkleeberg legt sich das winterliche Weiß schon auf Äste und Büsche. Wir trotzen Väterchen Frost, ziehen uns ein Mäntelchen über und fahren zur Messe. Inzwischen liegen 5 cm Neuschnee. Der Wind bläst eisig, doch in den Messehallen ist es warm. Zum typischen Papiergeruch mischt sich der Geruch von nicht ganz frischem Bratfett und billigen Pommes, süßen Crêpes und Asia-Nudeln. Nicht besonders appetitlich. Doch mit den ersten Ständen kleiner Verlage, den ersten Gesprächen mit Autoren, Herausgebern und Illustratoren ist die olfaktorische Untermalung vergessen. Ich tauche ein wie ein Apnoetaucher in die Tiefsee, ohne Atemgerät, verlangsamter Puls, völlige Aufnahmebereitschaft, die Sinne aufs Schärfste eingestellt.

    Kostbarkeiten für den Kopf sind an jeder Ecke zu entdecken; manche liegen etwas verborgener. Es lohnt der zweite, der genauere Blick. Klassiker kindgerecht aufgearbeitet und detailverliebt illustriert, Kochbücher – heutzutage inflationär auf den Markt geschüttet – an den kleinen Ständen jedoch eine kleine, feine Auswahl. Und dazu ein nettes Gespräch, ein Austausch, Blättern im Ansichtsexemplar, und dann doch Technik: das Smartphone gezückt, ein Foto gemacht, ein Lesezeichen eingelegt, ein Eselsohr geknickt. „Schau mal hier! Sieh mal dort! Kennen Sie auch? Wie fanden Sie dies?“ Ein junges Mädchen steht neben mir an einem Aufsteller Hamburger Lesehefte, durchkämmt mit ihrer Freundin die Klassiker. Reclam sei ihr zu Gelb, verkündet sie vehement, doch äußerst charmant und sehr zur Belustigung der Umstehenden.

    Wir ziehen weiter, Gang durch Gang, Ecke um Ecke, Reihe durch Reihe. Mein Vorzeigemodell entschließt sich zwischendurch den Trolly aus dem Auto zu holen und kehrt ohne ihn wieder. Mein fragender Blick scheint ihn über die Köpfe der Menschen zu erreichen:

    „10 cm Neuschnee und eisiger Wind!“ ist seine Antwort.

    Als wir in die nächste Halle gehen, sehen wir die schönste Schneelandschaft, die man sich auf einem Messegelände vorstellen kann. Die hässlichen Absperrgitter sind gekrönt vom funkelnden Weiß, alles ist etwas stiller, leiser und sauberer. Ich träume von einem gemütlichen Sessel vor dem Kamin, meine Ausbeute neben mir ausgebreitet und ein dampfender Becher Tee neben mir. Doch diesen Gang nehmen wir noch mit, sparen uns die letzte Halle für morgen auf, stapfen durch den Schnee zum Auto. Das trägt Schneehaube und hat eine dicke Eisschicht unter den Flocken. Auf den Straßen schlittern wir sachte um die Kurven, erahnen unsere Fahrbahn mehr, als dass wir sie sehen, suchen im Leipziger Kiez einen Parkplatz irgendwo parallel zur Karl-Liebknecht-Straße.

    Wie auf Eiern hinken und schlittern wir über den Bürgersteig, öffnen die Tür des ersten Cafés und werden leider enttäuscht: kein freier Platz, es ist Messe.

    Als wir wieder draußen in der schneidenden Kälte stehen, spricht uns ein junges Mädel an, ob sie uns helfen könne. Wir faseln von Hunger und Durst und glutenfrei und bekommen kurzerhand zwei Tipps, landen dann in der Symbiose und werden belohnt.

    Leipzigs Veganer Treffpunkt ist unglaublich gemütlich, herrlich warm, und es duftet köstlich. Die Speisekarte ist in alte Bücher vom Flohmarkt geklebt, also wähle ich aus „Bildband Brasilien“ den Lupinenburger mit glutenfreiem Brötchen, der Göttergatte die Wirsinglasagne aus „Schloss Sanssouci“. Dazu gibt es Tee aus Nanaminzeblättern und eine Proviant-Spezi. Wir tauen auf, dann freuen wir uns über das köstliche Essen.

    Unsere charmante Kellnerin entschuldigt sich für das glutenfreie Brötchen, doch ich finde es ziemlich gut, das Chutney herrlich würzig und die Kàsecreme kräuterig. Die Wirsinglasagne mit Tomaten-Sojahackfüllung duftet verführerisch. Ich spieße meine Gabel hinein und finde auch dieses Gericht grandios. Nach der ersten Kanne Pfefferminztee bin ich aufgetaut und freue mich über den glutenfreien Nachtisch – glutenfreier Buchweizen-Beeren-Crumble mit einer ordentlichen Prise Zimt.

    Mit unserer Sitznachbarin aus München kommen wir ins Gespräch und tauschen uns über Sehenswürdigkeiten unserer Wohnorte abseits der touristischen Pfade aus. Schnell werden Papier und Stift gezückt, die Tipps notiert. Das Blut ist derweil in den Bauch gerutscht, die Augen werden müde, der Kopf schwer – wir müssen noch zurück durch den Schnee. Und es hört nicht auf zu schneien.

    Als wir in unserer Pension ankommen, heißt es nur noch:

    Dusche, Schlafanzug, Bett.

    Der Fernseher wiederholt eine Sendung von Hape Kerkeling. Es endet mit „Hurz“.

    „Der Wolf. Das Lamm auf der ‚verschneiten‘ Wiese!“ denke ich.

    Halb lachend sinke ich in den Schlaf… morgen ist ein neuer Tag.

    Putin und der Dalai Lama – mysteriöse Nominierungen und glutenfreie Mürbeteigkekse

    Ich bin nominiert worden. Für den „Mystery Blogger Award“. Ich habe mitgemacht. Ich habe mir Fragen ausgedacht. Die Fragen wurden beantwortet. Von Bloggern, die ich wiederum nominiert habe. Eine meiner Fragen war, welche berühmte Person sie – also die Nominierten – denn einmal gerne treffen und interviewen würden. Dabei war es egal, ob die Person noch lebt oder schon in die ewigen Jagdgründe eingegangen ist.

    Meermond aus meiner Herzensheimat war dabei sehr kreativ und nannte zwei Personen für ein Doppelinterview: Putin und den Dalai Lama. Zuerst dachte ich: explosive Mischung, dann dachte ich – interessant. Und ich fragte Meermond, ob ich über das Interview bloggen dürfe. Meermond stimmte zu. Und während ich in meinem Yoga-Castle vor mich hinsummend glutenfreie Mürbeteigplätzchen buk, nahm das Interview in meinem Kopf Gestalt an.

    Auftritt Putin:

    „Guten Tag, Herr Putin. Hatten Sie eine gute Anreise?“

    „Da!“ antwortet er.

    Der Dalai Lama lächelt, denn das kann er gut. Einfach lächeln.

    Putin guckt irritiert, reicht dem freundlichen Mann dann aber die Hand und quittiert das anhaltende Lächeln des In-sich-Ruhenden mit etwas, das eher an Zähnefletschen erinnert.

    Der Dalai Lama deutet mit dem Kopf auf den Hocker neben sich, Putin soll sich dort hinsetzen. Und Putin setzt sich.

    Man könnte eine Stecknadel fallen hören, so ruhig ist es. Der Dalai Lama räuspert sich, dann fragt er den Mächtigen: „Essen Sie auch so gern Weihnachtskekse?“

    Putin ist zum zweiten Mal innerhalb von zwei Minuten irritiert. Dann schaut er auf den Teller, der neben dem Dalai Lama steht. Kekse, Dominosteine, Lebkuchen, Spekulatius, dazu einige in buntes Papier eingewickelte Pralinen. „Ich mag ja ganz besonders diese hier!“ fügt der Dalai Lama an und deutet auf die Kekse in Herzform. Dann schmunzelt er wieder. Putin räuspert sich, dann sagt er: „In Russland machen wir uns eigentlich nicht so viel aus Weihnachten!“ Das scheint den Dalai Lama zu amüsieren, denn er kichert. „In Tibet werden Sie auch nicht unbedingt einen geschmückten Tannenbaum finden!“ „Hmm…“ brummt der Oligarch und greift sich einen Dominostein. „Hmm!“ macht er wieder, dies Mal mit Ausrufezeichen. „Gut?! Nicht wahr?!“ sagt der Mönch und tut, was er besonders gut kann – lächeln.

    Putin nickt. Es scheint so, dass der sonst so gut vorbereitete Mann sich ein bisschen unwohl in seiner Haut fühlt. Er rutscht auf dem Stuhl hin und her wie ein kleiner Junge kurz vor der Bescherung.

    Der Dalai Lama greift sich als nächstes einen Spekulatius. „Krümelt!“ stellt er fest und schnippt dabei Kekskrümel von seinem orangefarbenen Gewand. Ein besonders dicker Krümel landet auf Putins Maßanzug. „‚Tschuldigung!“ murmelt der Dalai Lama mit vollem Mund. Putin nickt wohlwollend und muss dann plötzlich grinsen. Der Dalai Lama hat was Erfrischendes, wie er so dasitzt und Kekse mümmelt. „Ich glaube,“ sinniert er,“mit Keksen könnte man Frieden stiften auf der Welt!“ Putin ist plötzlich wieder irritiert. Der alte Mann bringt ihn an seine Grenzen. Was er sagt und tut ist unvorhersehbar. „Weihnachten! Kekse! In den Herzen wird’s warm!“ spricht er weiter und blickt dabei mit soviel Sehnsucht in die Ferne, dass selbst der stahlharte Putin schlucken muss. „All die Religionen. Sie haben doch aber eins gemein: Frieden! Die Menschen wollen Frieden!“

    Weise Worte, denke ich und lehne mich in meinem Sessel zurück, blicke auf die beiden Herren. Der eine mümmelt scheinbar vergnügt Kekse in sich hinein. Der andere sitzt in seinem Maßanzug da und macht den Eindruck, als ob er die Welt nicht mehr versteht.

    Und ich frage mich, ob er sie nicht genau gerade jetzt am allerrichtigsten sieht.

    Mit diesem Gedanken schleiche ich mich aus dem Raum. Als ich vorsichtig einen Blick zurückwerfe, sehe ich, wie Herr Putin einen Zettel vollschreibt. War das etwa sein Lieblingskeks-Rezept?

    Für ca. 25 Mürbeteigsterne braucht Ihr:

    • 300 g glutenfreies Mehl (z. B. Dr. Schär Kuchen & Kekse)
    • 120 g Zucker
    • 120 g kalte Butter
    • 1 EL Vanillezucker
    • 1 Ei (Größe M)
    • Selbstgemachte Marmelade oder Gelee (Himbeer oder Johannisbeer)
    • Mehl für die Arbeitsfläche

    Heizt den Backofen vor auf 180 Grad Ober-/Unterhitze. Gebt das Mehl auf die saubere Arbeitsplatte, drückt eine Mulde in die Mitte und gebt Zucker, Butterflocken, das Ei und den Vanillezucker in die Vertiefung. Nun knetet Ihr rasch einen geschmeidigen Teig.

    Der Teig muss nicht zwingend in den Kühlschrank, meine Erfahrung ist, dass es nicht schadet, wenn Ihr Euch die Zeit nehmt und ihn für 30 Minuten kühl stellt.

    Danach gebt Ihr etwas Mehl auf die Arbeitsfläche und rollt den Teig aus. Gebt Frischhaltefolie zwischen Nudelholz und Teig, so klebt der Teig nicht überall fest.

    Nun stecht Ihr Herzen aus und legt diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Stecht die gleiche Anzahl an Keksen aus und stecht aus diesen ein kleineres Herz aus, in das dann die Marmelade oder das Gelee kommt. Nehmt diesen Keks vorsichtig hoch und legt ihn auf den Keks.

    Gebt Marmelade oder Gelee in das herzförmige Loch.

    Nun schiebt das Backblech in den vorgeheizten Ofen und backt die Kekse bei 180 Grad für 10 bis 15 Minuten.

    Auskühlen lassen und in eine Keksdose legen oder gleich aufessen!

    Gutes Gelingen wünscht Euch

    Frøken Fluesvamp 🍄

    The Colour of Snow – Finnische Haferkekse

    Irgendwo in Finnland an einem Wintertag. Zwei Ermittler begegnen sich vor einer Polizeidienststelle, die Sonne ist schon vor Stunden untergegangen, aber der Schnee funkelt im Licht des Mondes. Die Kälte könnte man als klirrend bezeichnen und die Schneeflocken, die zaghaft aus den wenigen Wolken rieseln, sehen aus wie Eiskristalle – lumikide – auf den Ärmeln der Daunenjacken, die die Herren tragen, und diese hängen wie Eissterne und schmelzen nicht, so kalt ist es. Der Atem hängt in dicken Wolken vor ihren Nasen während sie sich schnellen Schrittes in das Gebäude begeben. Die Wärme schlägt ihnen entgegen und der Geruch von Kaffee. Sie setzen sich mit ihren Kaffeetassen an ihre gegenüberliegenden Schreibtische, dann beginnen sie ein Gespräch.

    Der erste sagt: „Väino, hast Du schon gehört? Morgen gibt es lumipyry!“ „Wirklich?“ entgegnet Väino. „Ich habe gehört, dass es lumimyrsky geben soll!“. „Nein!“ ruft Leevi daraufhin aus. „Ich hoffe sehr, dass es kein pyrytää ist. Dann kommt es zu so vielen lumikinos!“. „Aber die Kinder wird es freuen!“ sagt Väino. „Sie können dann wieder lumilinna, lumitunneli und lumiluola bauen.“ „Ja“, stimmt Leevi zu und nickt.

    Dann widmen sich beide wieder ihren Ermittlungsprotokollen und tauchen ihre finnischen Haferkekse in ihre Kaffeebecher.

    So könnte sich ein Gespräch anhören, in einem verschneiten Finnland, im tiefsten Winter. Bei Pulverschnee, Schneesturm, Schneetreiben in das sich Feuchtigkeit mischt oder wenn es viel schneit und auch noch sehr windig ist.

    Die Finnen oder Inuit sollen sogar ein Wort für Schnee haben, der sich besonders gut dafür eignet, Schneebälle zu machen – das Wort lautet lumipallolumi.

    Ich sehne Schnee, zumindest Kälte regelrecht herbei. Rauhreif, der sich wie Glas über die Äste zieht. Das Knirschen unter den Schuhen. Die Farbkleckse in der Natur: dicke rote Hagebutten, Ilex in seinem satten Grün. Und Stille. Wenn Schnee über Nacht zentimeterhoch gefallen ist. Und wenn man morgens die Augen öffnet, ist die Welt gedämpft. Und die Ohren genießen das Wohlgefühl dieser sanften Geräusche. „Haltet ein!“ flüstere ich in diese weiße Welt hinaus. 

    Dann wende ich mich den finnischen Haferkeksen zu.

    • 50 g Butter
    • 60 g glutenfreie Haferflocken
    • 125 Zucker
    • 1 EL glutenfreies Mehl
    • 1 TL Backpulver
    • 1 Ei

    Alle Zutaten nacheinander und miteinander in einer großen Schüssel vermengen. 

    Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 225 Grad vorheizen.

    Mit einem Teelöffel kleine Teighäufchen aufs Blech geben. Denkt an genügend Abstand zwischen den Häufchen, sonst habt Ihr einen großen Haferkeks. Wenn das passieren sollte, ist auch nicht schlimm, dann brecht Ihr den großen Keks einfach in kleine Stücke.

    Nun backt Ihr die Kekse bei 225 Grad für ca. 7 Minuten, bis sie goldbraun sind. 

    Nehmt das Blech aus dem Ofen und lasst die Kekse abkühlen. Erst dann vom Blech nehmen!

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    Inspiration für die unterschiedlichen Schneesorten habe ich hier gefunden: 

    Tarjas Blog – lesenswert und auskunftsreich, Schnee ist in Finnland eben nicht gleich Schnee.