Himmlisches glutenfreies Knusper-Müsli

„Leute kommt und ratet – was im Ofen bratet!“

Nein – es ist kein Bratapfel, aber das leckerste Müsli, das ich kenne. Inspiriert durch Jamie Oliver und ein bisschen durch mich abgewandelt, ist es ein echter Seelenstreichler und wirklich einfach gemacht. Schmeckt nicht nur zum Frühstück, sondern auch als Zwischenmahlzeit oder als Topping für Quarks, Joghurts oder Obstsalate. Ich mache immer reichlich, denn dieses Müsli lässt sich auch gut in einem luftdicht verschlossenen Glas über eine längere Zeit aufbewahren.

Ihr braucht:

  • 100 g Sonnenblumen- und/oder Kürbiskerne
  • 250 g Haselnuss- und Walnusskerne
  • 50 g Mandeln
  • 200 g glutenfreie Haferflocken (z. B. von Bauck-Hof oder von der dänischen Firma Urtekram)
  • 50 g Leinsamen
  • 250 g gemischte Trockenfrüchte (z. B. Rosinen, Cranberrys, Physalis, Feigen, Sauerkirschen)
  • Ahornsirup

Material:

  • 1 große Schüssel
  • 2 Backbleche mit Backpapier
  • 1 Zerkleinerer / Mixer
  • 1 Brett
  • 1 scharfes Messer

Alle Zutaten abwiegen und beiseite stellen. Den Ofen auf 200 ° C vorheizen (Ober-/Unterhitze). Die große Schüssel neben den Mixer stellen. Die Sonnenblumen- und/oder Kürbiskerne in den Mixer geben und fein mahlen. Anschließend in die Schüssel geben. Die Hälfte der Nüsse und der Mandeln im Mixer grob zerkleinern, die andere Hälfte mit dem Messer grob hacken. Dies gebt Ihr dann auch in die Schüssel. Die Leinsamen ebenfalls in die Schüssel geben und alles mischen.

Die Nuss-Körnermischung verteilt Ihr dann gleichmäßig auf den beiden Backblechen und röstet es im vorgeheizten Backofen etwa 5 bis 10 Minuten. Passt auf, dass es nicht zu dunkel wird. Eigentlich ist der optimale Zeitpunkt zum Herausholen der Bleche, wenn es anfängt lecker zu duften. Dann zieht Ihr die Backbleche aus dem Ofen und beträufelt Eure Mischung vorsichtig mit Ahornsirup. Gebt beide Backbleche für weitere 5 Minuten in den Ofen. Wenn alles knusprig und goldgelb ist, könnt Ihr die Backbleche wieder rausnehmen. Abkühlen lassen!

In der Zwischenzeit hackt Ihr die Trockenfrüchte, die sehr groß sind, klein. Rosinen, Cranberrys und Physalis – also alles, was diese Größe hat – könnt Ihr so lassen. Gebt die Früchte in die Schüssel und fügt Eure Nuss-Kerne-Mischung von den Backblechen hinzu, sobald sie abgekühlt ist. Nun alles gut vermengen.

Hmmmm…lecker!

 

Glutenfreie Müslistangen

Wie gesagt – es befiel mich der Backwahn… Mette Blomsterberg war nix gegen mich 😉 Kennt hier keiner? Dann möchte ich Euch diese wunderbare dänische Konditorin ans Herz legen. Wunderbar ❤

Aber nun zu den Müslistangen. Ich habe mir schon vor einiger Zeit die neue Schwarzbrot-Backmischung von Bauck Hof gekauft. Als der Hefeteig für meine Zimtschnecken so vor sich hinging, habe ich mich kurzerhand durch mein Küchenchaos zum Vorratsschrank gekämpft und die Backmischung in den Händen gehalten. Auf der Rückseite der Packung stand die Müslistangen-Variante, die einfach großartig ist!

Es wird dort vorgeschlagen, 80 g Rosinen zusätzlich in den Teig zu geben. Die hatte ich nicht, dafür aber getrocknete Cranberries. Glutenfreie Haferflocken hatte ich mir aus Dänemark mitgebracht, einen halben Würfel Frischhefe hatte ich noch von den Zimtschnecken übrig – niemand konnte mich aufhalten. 🙂

Herausgekommen sind dann etwa 10 Stangen:

Und jeder Zöli kennt es – die Frage, ob das Gebackene dann auch am nächsten Tag und ungetoastet schmeckt – JA!

Lieber Bauck Hof – das ist großartig! Probiert’s aus!!