Mystery Blogger Award

„Wie mysteriös!“ möchte man hinter vorgehaltener Hand hauchen und das schwere Parfüm der edlen Damen und das kräftige Aftershave der Herren einatmen, während ein Raunen durch den Ballsaal geht. Von der Decke hängen schwere Kristallkronleuchter und das Licht der Kerzen spiegelt sich funkelnd in den Kristallen. Und man wird sagen: „Mystery Blogger Award!“ Der flauschige Teppich, der im schönsten Rot ausgerollt vor mir liegt, fühlt sich großartig an und ich schreite huldvoll winkend in den schicksten Highheels und einem atemberaubenden Kleid über die Auslegware. Ja! Ich wurde nominiert von meinem wunderbaren Ehemann, dem Olfork. Das ist – genau genommen – ein bisschen Wettbewerbsverzerrung, aber genauso wenig schreite ich gerade in Galarobe über den roten Teppich, um meine Auszeichnung entgegen zu nehmen, sondern sitze im Schlafanzug am Frühstückstisch und erhole mich von einem Magen-Darm-Infekt. Alles andere als glamourös. Deshalb denke ich – ja, das kann man mal machen. Und ich danke dem weltbesten Ehemann für die Nominierung. Und dafür, dass er mich seinerzeit überredet hat, mit dem Bloggen anzufangen.

Aber bevor wir hier beginnen, geht’s erst mal zu den Regeln:

1.) Poste den Mystery Blogger Award auf deinem Blog!

Jawohl!

2.) Liste die Regeln auf!

Sehrwohl!

3.) Erwähne die Urheberin des Awards und stelle einen Link bereit!

Der Mystery Blogger Award ist eine Art Bloggerkettenbrief, der von der Engländerin ”Okoto Enigma” ins Leben gerufen worden ist und wie die meisten Bloggerawards, dafür gedacht ist, die Blogger zu vernetzen und jeden einzelnen ein bisschen bekannter zu machen. Wenn Ihr mehr über Okoto, ihren Blog oder den Award wissen wollt, dann klickt doch mal hier.

4.) Danke demjenigen, der dich nominiert hat und stelle einen Link zu seinem/ihrem Blog!

Avec plaisir!

5.) Teile den Link zu Deinem besten Beitrag! (Oder auch mehrere Links)

Mein bester Beitrag? Das kommt wohl auf das Auge des Betrachters an. Ich mag sehr gerne den Beitrag zum Veilchenzucker, weil er auch meine erste Begegnung mit dem Marktfräulein Jenny war, mit der ich in der Kategorie Marktfräulein und Fliegenpilz über Koch- und Backaktionen schreibe.

Ich mag aber auch meine Artikel über die Reisen und Ausflüge mit meinem orkigen Ehemann, dem Olfork, weil ich da immer so das Leben in mir spüre.

Und nun die sechste Regel:

6.) Nominiere 10 bis 20 andere Blogs!

Also – mal ehrlich. Zehn bis zwanzig? Ich hätte gern mehr Zeit, mir die wunderbaren Blogs immer in Ruhe anzusehen, denen ich folge. Es gibt so viele tolle Blogger da draußen…aber zehn bis zwanzig?!

Ich nominiere hiermit:

  1. Jenny – Veganes Marktfräulein
  2. Arno von Rosen
  3. Meermond
  4. Lovely Rita Flowermaid
  5. Daniela und ihre Linzer Smileys
  6. Mein glutenfreier Backofen
  7. Schwedenlichter

Und ich nominiere Euch, weil ich Eure Blogs toll finde, Eure Artikel mal im Stillen, mal mit lautem Aufschrei kommentiere. Ihr seid vielseitig und spannend und tolle Blogger. Hinter jedem Blog steckt ein Mensch, den ich wahnsinnig spannend finde, der Ideen hat, die er mit uns teilt und das nicht über Plattformen faket, sondern ehrlich bloggt und echte Follower hat. Daher sollen 7 nominiert sein. Die 7 ist eine tolle Zahl!

7.) Informiere die Nominierten in einem Kommentar auf Ihren Blogs!

Und da klaue ich doch einfach mal den Kommentar meines Mannes:

Wäre jetzt noch etwas unsinnig, da ich ja noch am Schreiben bin, aber ich werde das nach der Veröffentlichung auf jeden Fall machen. 😉 Versprochen!

8.) Stelle den, von Dir Nominierten fünf Fragen, eine davon sollte merkwürdig oder lustig sein!

9.) Erzähle den Lesern drei Dinge über Dich!

Nun, vielleicht erst mal zu den Fragen an die Nominierten:

Wenn ich da an diese Freundschaftsbücher von früher denke, fällt mir als lustige Frage ein:

– Wie lautet Dein Lieblingslied?

Ich hatte damals geschrieben „Eif bin lucking for fridomm“ und könnte mich heute noch kaputt lachen, wenn ich unsere Antworten lese.

– Welches Buch hast Du schon häufiger gelesen?

– Was gibt Dir in schlimmen Momenten Kraft?

– Welchen Menschen würdest Du gerne mal treffen?

– Dein Lieblingsessen aus der Kindheit?

Und nun soll ich den Lesern drei Dinge über mich erzählen? Ich bin ja schon dankbar, wenn sie bis hierhin durchgehalten haben. Aber so sind die Regeln…

Ich bin ein Weihnachtsmensch

Da ist nichts Spektakuläres dran, aber ich könnte ab Ende Oktober eigentlich in Weihnachtsvorbereitungen eintauchen. Dabei meine ich aber gemütliche Vorbereitungen. Ich denke an Spaziergänge im Wald mit Glühwein oder Punsch, Blätter und Zapfen sammeln und basteln, Kekse backen und Weihnachtslieder singen.

Ruhe bitte!

Das Ende eines Buches liest man in Ruhe, genussvoll bei einer Tasse Tee in ungestörter Atmosphäre! Und wehe dem, der stört! Da kann ich ungehalten und jähzornig werden!

Sei vergnügt, sing ein Lied!

Ich habe tatsächlich mal von einer Musical-Karriere geträumt und bin heute froh, dass ich diesen Weg nicht eingeschlagen bin. Nichtsdestotrotz singe ich sehr gern und auch ganz gut, jedenfalls singe ich immer, wenn ich in Gedanken fröhlich vertieft bin und mir etwas richtig Freude bereitet, gerne auch mit großen Gesten pinselschwingend draußen beim Gartenmöbelstreichen oder in der Küche beim Kochen und Backen.

Und nun zu den mir gestellten Fragen:

Frage Nummer 1

Wenn Du ein Spiel wärst, welches wäre es und warum?

Ich wäre – denke ich – eine Spielesammlung so mit „Mensch ärgere Dich nicht“ und „Mühle“ oder „Schach“. Also nicht dass ich eine begnadete Schachspielerin wäre, aber ich denke recht vielseitig. Mein Lieblingsspiel ist aber tatsächlich Carcassonne. Ich mag es, wenn sich die Städte und Landschaften ästhetisch zusammensetzen. Und Memory finde ich super!

Frage Nummer 2

Kannst Du verlieren?

Definitiv! Wohingegen Familienmitglieder früher gern mal „Atomkrieg“ gespielt haben, d. h. das Spielbrett flog durchs Zimmer, bin ich eher ruhig. Nur wenn jemand nicht in die Puschen kommt oder heult und schreit, weil das Verlieren absehbar ist, bin ich genervt.

Frage Nummer 3

Welches Buch/Hörbuch liest/hörst Du gerade?

Ich lese gerade „Wolkenschloss“ von Kerstin Gier.

Frage Nummer 4

Küste oder Berge? Und warum?

Küste! Berge sind auch schön, aber mir fehlt das Meer nach einer gewissen Zeit. Es sorgt dafür, dass ich meine Gedanken sortieren kann und Lösungen auf Fragen finde.

Frage Nummer 5

Welches ist der schlechteste Witz, den Du kennst?

Okay, der geht eigentlich nur, wenn man ihn erzählt:

Wo wohnt die Katze? Im „Miets“-Haus (Miezhaus).

Und nun?

Letzte Regel! Informiere auch andere über diesen Beitrag!

Gut, das übernimmt WordPress dann schon!