Ein Winterspaziergang und eine Haselnuss-Kaffee-Torte – Kennen Sie „hygge“?

Kurz vor Weihnachten als noch alles rastlos und ratlos durch die Innenstädte schob und tobte, fiel mir ein Buch ins Auge, dessen Buchdeckel mir nicht mehr aus dem Kopf ging. Es war in einer kleinen Buchhandlung…

…und ein Schlüsselerlebnis. 

Ich blätterte durch das Buch und landete auf einer Seite mit einer Weltkarte. Auf dieser Weltkarte waren Wörter abgebildet, die in bestimmten Ländern dieser Welt ein Phänomen beschreiben, das für dieses Land und die Bewohner elementar wichtig ist; dieses Wort besitzt die Eigenschaft des Unübersetzbaren. So z. B. die verschiedenen Worte unterschiedlichster Arten Schnees oder die Bezeichnung eines Bieres, welches man an einem lauen Sommerabend im Freien trinkt. 

Ich war wie elektrisiert. Der Verfasser dieses Buches schien mich zu kennen! Und ich blätterte ein wenig weiter. Allerdings lies mein Vorfreude-Messbarometer mich nicht all zu tief in die Materie eindringen. Man ahnt es schon – das Buch sollte in meinen Besitz gelangen! Und das Buch sollte gelesen werden! In würdiger Atmosphäre!

Aber ich kaufte es nicht!

Ein großer Fehler!!!

Bis vor Weihnachten versuchte ich über alle Buchhandlungen in und um Hannover und in sämtlichen Internetversandhandeln eben jenes magische Buch zu erwerben – erfolglos.

Zwischen Weihnachten und Neujahr war es dann wieder lieferbar. Und ich hielt diese Kostbarkeit endlich in meinen Händen. Ungeachtet der Tatsache eines seit Jahren ausgesprochenen, mir auferlegten und immer noch bestehenden Kaufverbots zwischen dem 24. Dezember und dem 7. Januar war dieses Buch plötzlich in meinen Besitz geraten. Und lässt mich seitdem nicht mehr los. 

Dieses Buch ist ein bisschen wie ein guter, alter Freund, der jeden Winkel meines harmoniebedürftigen Wesens kennt und mir eine Anleitung zum Glücklichsein geschrieben hat. In gewisser Weise tut „Hygge“ bzw. der Verfasser des Buches, Meik Wiking, dies auch. Eine Anleitung zum Glücklichsein schreiben. Oder vielmehr beschreibt er auf eine äußerst charmante Art Dinge, die die Menschen seit jeher glücklich gemacht haben. Und erstaunlicherweise sind dies keine 120 Zoll-Fernseher, 1500-Karat-Ohrringe, 500 PS-schnellen Sportflitzer oder orangefarbenen Haarfrisuren. Es ist zum Beispiel ein gutes Essen mit guten Freunden an einer langen Tafel nach einem langen Spaziergang bei sonnenkaltem Winterwetter. 


Und wenn das Hauptgericht verspeist ist, kommt eine wunderbare kleine Haselnuss-Kaffee-Torte auf den Tisch, die man genau für diesen Moment vorbereitet hat. 


Kuchen ist Glück. Zusammen Kuchen essen macht sogar noch glücklicher. 

Ihr braucht für den Teig:

  • 180 g Rohrohrzucker
  • 180 g weiche Butter
  • 180 g glutenfreies Mehl
  • 3 Bio-Eier (Größe L)
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 2 TL lösliches Kaffeepulver
  • 50 – 70 g Haselnüsse, gemahlen

Butter und Zucker in einer Schüssel schaumig schlagen. Nach und nach die Eier hinzufügen. Das Mehl und das Backpulver unterrühren. Das Kaffeepulver in 3 EL Wasser auflösen und zum Teig geben, ebenso die gemahlenen Haselnüsse. Hier müsst Ihr schauen, ob 50 g ausreichen. Die Konsistenz des Teiges sollte nicht zu flüssig sein, sondern wie ein Rührteig.

Eine kleine Springform fetten, den Teig hineingeben und bei 180 Grad 25 – 30 Minuten auf der mittleren Schiene im Ofen backen. Nach Ablauf der Backzeit mit einem Holzstäbchen testen, ob der Teig durchgebacken ist. Dann aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Für die Füllung:

  • 250 g Mascarpone
  • 80 g Puderzucker
  • 3 TL lösliches Kaffeepulver
  • Cupcake-Daisies aus glutenfreiem Esspapier
  • Geraspelter Kokos

Für die Füllung schlagt Ihr nun Mascarpone, Puderzucker und das in 3 EL ausgelöste Kaffeepulver schaumig.

Halbiert den Kuchen erst dann, wenn er komplett ausgekühlt ist. Dann bestreicht Ihr einen Boden mit der Hälfte der Crème und setzt den zweiten Boden darauf. Mit der zweiten Hälfte der Crème bestreicht Ihr nun den oberen Boden und ggf. die Seiten.

Garniert die Torte z. B. mit den Cupcake-Daisies und den Kokosraspeln.

Die Torte gut gekühlt servieren!

Und die „Hygge“ genießen!

Nej, hvor er det hyggeligt!

Med hyggelige hilsener,

Frøken Fluesvamp🍄

It’s getting hot in here… Chili-Marmelade, und dazu – Trommelwirbel, Tusch – selbstgemachtes Vanilleeis und Schokoladentarte

Es war am dritten Sonntag im Monat. Meine treuen Leserinnen und Leser wissen schon, was kommt: Periodic Table. Thema dieses Mal: Brasilien – Seinerzeit passend zu den mittlerweile überstandenen olympischen Spielen. Allerdings muss hier keiner aufs Treppchen oder sich am Reck den Arm ausrenken, höchstens den Magen, weil man einfach von jeder Köstlichkeit etwas probieren muss.

Die Recherche im Vorfeld zu diesem wunderbaren Treffen, bei dem ich eigentlich schon das nächste herbeisehne, wenn das erste noch gar nicht ganz vorbei ist, ist oft abenteuerlich, oftmals hoch interessant und dann im Ergebnis ein kulinarisches Feuerwerk.

So auch dieses Mal. Brasilien. Was ist typisch Brasilien?

Fleisch! Irgendwie echt viel Fleisch. So wirklich „juhu“ hab ich da nicht geschrien. Aber was gibt es sonst?

Die Recherchen ergaben: Es wird ein richtig dunkler Schokoladenkuchen mit einem selbstgemachten Vanilleeis und einer Chilimarmelade (genau genommen ist es eher ein Gelee…).

Eis und Schokolade waren schneller weg als ich „Olympische Spiele“ aussprechen konnte. Daher gibt es von dem dynamischen Duo leider kein einziges Foto. Aber – hier ein Überbleibsel von der Eisrührerei ohne Eismaschine:


Und nein – Urigella war nicht eingeladen…

Aber von der Chilimarmelade ist noch was über:

Und hier geht’s zum Chilimarmeladen-Rezept:

  • 7 Chilischoten
  • 500 g Gelierzucker (2:1)
  • 500 ml Apfelsaft
  • 300 ml Apfelessig
  • 1 Paar Einmalhandschuhe

Einmalhandschuhe anziehen! Die Chilischoten entkernen und sehr klein schneiden. Anschließend mit den übrigen Zutaten in einen Topf geben und 7 Minuten kochen lassen.

Die heiße Marmelade in vorbereitete Gläser füllen, verschließen, auf den Kopf stellen und abkühlen lassen.

Hinweis: Die Marmelade ist sehr scharf, schmeckt aber laut einer Kollegin auch extrem lecker mit Camembert auf Schwarzbrot…

Und hier das Rezept für das löffelkrümmende selbstgemachte Vanilleeis:

  •  100 ml kalte Milch
  • 1 Röhrchen Vanilleextrakt oder das Mark einer Vanilleschote
  • 1 Dose Milchmädchen (gezuckerte Kondensmilch)
  • 1 Prise Salz
  • 500 ml Schlagsahne

Die Milch, Vanilleextrakt, Kondensmilch und Salz in einer Schüssel verrühren. Sahne steif schlagen und vorsichtig unter die Milchmasse mischen. Die Masse in einer flachen Metallschüssel in die Kühltruhe stellen. Und nun heißt es: Stündlich durchrühren, bis das Eis fest ist. Diese feine Rührerei dauert mindestens vier Stunden. Fertig!

Und wenn Ihr die gesamte Kombi haben wollt, hier noch der Link zum Schokoladentarte-Rezept.

 

 

Süßkartoffel-Auflauf mit Salbei

Dieser Auflauf ist großartig! Nicht nur, weil mein Hasenschatz ihn für den Periodic Table zubereitet hat – dieser Auflauf zergeht auf der Zunge, kann mit Fleisch- oder Fischgerichten kombiniert, als kleine Beilage oder auch als Hauptgericht serviert werden, dazu ein kleiner grüner Salat – perfekt! Vielfältig einsetzbar und so einfach!

Alles, was Ihr für 4 – 6 Personen braucht, sind folgende Zutaten:

  • 2 große Süßkartoffeln (etwa 1,5 kg)
  • 5 EL gehackter Salbei (frisch oder getrocknet)
  • 1 Knoblauchzehe, zerdrückt
  • 2 TL Fleur de Sel oder anderes gröberes Salz
  • 1/2 TL frisch gemahlenen Pfeffer
  • 250 g Sahne
  • 200 g geriebenen milden Käse (z. B. Gouda)

Den Backofen auf 200 ° C vorheizen (Umluft). Die Süßkartoffeln waschen und ungeschält in etwa einen halben Zentimeter dicke Scheiben schneiden.

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Die Süßkartoffeln in eine Schüssel geben und mit dem Salbei, dem zerdrückten Knoblauch, Salz und Pfeffer mischen. Die Süßkartoffelscheiben in einer großen Auflaufform mit hohem Rand dicht an dicht schichten. Die in der Schüssel verbliebenen Salbeireste über den Süßkartoffelscheiben verteilen. Die Form mit Alufolie abdecken und im vorgeheizten Backofen 45 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Nach 45 Minuten die Folie entfernen, die Sahne gleichmäßig über die Süßkartoffelscheiben gießen und den geriebenen Käse darüber streuen. Ohne Alufolie für weitere 25 Minuten backen.

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Nach 25 Minuten prüft Ihr am besten mit einem spitzen Küchenmesser, ob die Süßkartoffeln allesamt komplett durch sind. Wenn das der Fall ist, könnt Ihr den Auflauf sofort servieren.

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Guten Appetit und viel Spaß beim Nachmachen!

Glutenfreier Mejren-Kugel – ein Möhrenkuchen mit Möhren-Karamel

Gestern war mal wieder der dritte Sonntag im Monat – Periodic Table!

Heutiges Thema: Jüdische Küche – ein weites, weites Feld!

Da es in der jüdischen Küche einige strenge Speisevorschriften gibt, haben wir ein paar Bedingungen für uns festgelegt, die uns Laien das Kochen etwas erleichterten, aber die keineswegs die Bedeutung und Wichtigkeit dieser Regeln schmälern sollten. Dennoch haben wir auf die Verwendung von rituell geschächtetem Fleisch verzichtet und auch nicht darauf geachtet, dass die Produkte koscher sind. Allerdings haben wir bei der Zubereitung die Trennung von Milch- und Fleischspeisen berücksichtigt.

Ihr seht schon: Die jüdische Küche ist umfangreich, aber das macht sie auch so spannend!

Ich habe – wie Ihr sicherlich schon gemerkt habt – einen süßen Zahn, daher fiel meine Wahl auf einen sogenannten „Mejren-Kugel“. Wie ich gelernt habe, heißt es der Kugel; der Begriff kommt aus dem Hebräischen „agol“, was „rund“ bedeutet und sich schlicht auf die Form bezieht – womit wir dann ja doch irgendwie wieder bei der Kugel – zumindest einer Halbkugel – sind.

Zutaten für eine Springform:

  • 2 Tassen Zucker
  • 1 1/2 Tassen Öl (z. B. Sonnenblumenöl)
  • 3 Tassen bunte Möhren, roh geraspelt
  • 4 Bio-Eier (Größe M)
  • 1 Tasse gemahlene Nüsse (z. B. Haselnüsse)
  • 3 Tassen glutenfreies Mehl (z. B. Dr. Schär Brotmix)
  • 2 TL Weinsteinbackpulver
  • 2 TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Zimt
  • weiche Butter für die Form

Glasur:

  • 1 Tasse Speisequark (40 % Fett)
  • 4 EL Puderzucker
  • 1 EL sehr weiche Butter
  • 1 TL Zitronensaft

Topping (Möhrenkaramel):

  • 3 EL geraspelte Möhren
  • 5 EL Zucker

Den Backofen auf 180 ° C (Umluft) vorheizen. Mehl und Backpulver mischen. In einer  Schüssel Öl und Zucker schaumig rühren. Unter ständigem Rühren nach und nach die geraspelten Möhren, die aufgeschlagenen Eier, die Nüsse, das mit Backpulver vermischte Mehl, das Natron, Salz und Zimt zugeben und alle Zutaten gründlich mit dem Handrührgerät vermengen.

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Die Springform mit Butter einfetten und bemehlen. Den Teig einfüllen und für etwa 1 Stunde und 20 Minuten auf der mittleren Schiene im vorgeheizten Backofen auf 180 ° C backen. Nach etwa 45 Minuten solltet Ihr den Kuchen mit Alufolie abdecken, da er eventuell etwas zu dunkel werden könnte. Nach der Backzeit macht Ihr am besten den Holzstäbchentest: Einfach ein Holzstäbchen oder eine hölzerne Stricknadel in den Kuchen pieksen. Ist noch flüssiger Teig daran, solltet Ihr den Kuchen noch ein bisschen im Ofen lassen – vielleicht noch weitere zehn Minuten, dann macht Ihr die Probe erneut. Sind nur kleine Krümel an dem Stäbchen, kann der Kuchen aus dem Ofen genommen werden und darf abkühlen.

Nach dem Abkühlen bereitet Ihr die  Glasur zu. Dafür gebt Ihr alle Zutaten in einen hohen Rührbecher und vermengt sie. Bestreicht den abgekühlten Kuchen damit gleichmäßig.

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Und diese Zugabe stand nicht im Rezept, sondern entstand als kreative Idee in meiner Küche ganz spontan. Von den bunten geraspelten Möhren hatte ich noch ein paar Löffel übrig. Ich habe Zucker in einer Pfanne erhitzt, um Karamell zu machen und habe dann die geraspelten Möhren dazu getan. Abkühlen lassen (z. B. auf Backpapier) und dann auf die Glasur streuen.

Achtung: Ständiges Rühren mit einem Holzlöffel nicht vergessen, sonst brennt alles an!

Und: viel Spaß beim Nachmachen!

 

Ungarische Mohnrolle aus glutenfreiem Hefeteig

Periodic Table. Dritter Sonntag im Monat. Thema: Ungarn.

Denkt man über die ungarische Küche nach, fallen sofort die Worte „Paprika und Gulasch“. Das war mir zu kurz gedacht; es musste doch noch mehr geben. Ein Anreiz wäre doch ein Kuchen, den ich glutenfrei abwandeln könnte – so dachte ich mir. Nach einer längeren Internetrecherche und Unmengen von Rezepten entschied ich mich für eine Mohnrolle aus Hefeteig.

Das Rezept für den Hefeteig findest Du hier.

Den Backofen habe ich auf 200 ° C, Umluft, vorgeheizt.

Nachdem der Teig gegangen ist, habe ich ihn auf der bemehlten Arbeitsplatte ausgerollt und habe dann die Füllung darauf gestrichen. Für die Füllung habe ich drei Tüten fertigen Mohnback genommen. Aber sei vorsichtig – nicht jeder fertige Mohnback ist glutenfrei – schau Dir die Zutatenliste genau an! Ich habe das Mohnback von Dr. Oetker genommen. Dann habe ich den Teig mit der Füllung von der längeren Seite aus vorsichtig eingerollt und dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt.

Im vorgeheizten Backofen habe ich die Rolle dann etwa 20 Minuten gebacken; nach etwa 10 Minuten habe ich die Hitze auch noch einmal reduziert auf 160 ° C. Danach hab ich die Rolle auskühlen lassen.

Viel ist davon bei unserem Periodic Table nicht übrig geblieben – war wohl lecker 😉

Viel Spaß beim Nachmachen!

Thiéboudienne – Reise in den Senegal

Der dritte Sonntag im Monat – Periodic Table – und heute reisen wir kulinarisch in den Senegal. Der Senegal ist ein Staat in Westafrika – im Norden befinden sich die Ausläufer der Sahara und im Süden des Landes beginnt der tropische Feuchtwald. Die südlichen Landesteile des Senegals werden durch den Kleinstaat Gambia abgetrennt. Im Osten – an der Grenze zu Mali – geht es über in die heiße Sahel-Region. Ein sicherlich facettenreiches Land – das Nationalgericht – Thiéboudienne – vielfältig und aromatisch. Wie ich herausgefunden habe, soll „Thiéboudienne“ ein in Westafrika beliebtes Festgericht sein – wie passend für den „Periodic Table“, der immer ein wahres Fest ist!

Traditionell wird das Gericht mit Fisch zubereitet, doch ich habe auch Rezepte mit Hack gefunden, wofür ich mich dann auch entschieden habe.

Für das Hack:

  • 1/4 Tasse gehackte glatte Petersilie
  • 2 TL rote Chiliflocken
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 Schalotte
  • 250 g Rinderhack

Für die Thiéboudienne:

  • 1/2 Tasse Erdnussöl
  • 1 Schalotte
  • 1 rote Spitzpaprika
  • 2 EL Tomatenmark
  • 3 Möhren
  • 1 Aubergine
  • 1 Kohlrabi
  • 1/2 Maniok-Wurzel
  • 1 1/2 EL Tamarindenpaste
  • 1 1/2 EL Fischsauce

Beilage:

  • Basmati-Reis

Zu Beginn schneidest Du alles in feine Würfel und Streifen – außer die Möhren, den Kohlrabi und die Maniokwurzel – dies schälst Du zuerst und schneidest es dann in mundgerechte Stücke.

Für das Hack gibst Du die Petersilie, die Chiliflocken, den Knoblauch, die Frühlingszwiebel, Salz und Pfeffer in eine Schüssel. Verrühre alles und füge das Hack hinzu. Knete die Mischung, sodass sich alles gut verteilt hat. Stelle die Hack-Kräuter-Mischung zur Seite.

Für die Thiéboudienne gibst Du Öl in einen großen Topf. Schwitze die Zwiebel und die Paprika an und füge das Tomatenmark hinzu. Reduziere die Temperatur und gib die Hack-Kräuter-Mischung hinzu. Brate alles unter stetigem Rühren an.

Stelle einen weiteren Topf mit Wasser auf und gib die Möhren, die Aubergine, den Kohlrabi und den Maniok in den Topf und koche dies 5 Minuten vor.

Mit einem Schaumlöffel nimmst Du das Gemüse aus dem Topf und gibst es zu dem Hackfleisch. Füge die Tamardinenpaste und die Fischsauce hinzu und köchel alles bei schwacher Hitze.

Nun kochst Du den Reis – ich habe 1 kleine Tasse für 2 Personen genommen. Wenn der Reis fertig gekocht ist, gibst Du ihn zu der Thiéboudienne und rührst gut durch.

Et voila – Bon Appétit!

 

Walnussplätzchen – Kekse gehen schließlich immer

Ein kleiner Beitrag bevor es dann gleich zum nächsten Periodic Table geht – denn es ist mal wieder der dritte Sonntag im Monat. Das Thema lautet „Persien“ und eine schiere Rezeptflut machte die Entscheidung schwer… „Was kochen wir dieses Mal?“

Meine Wahl fiel auf persische Walnussplätzchen – das Wetter passte dazu. Und Kekse gehen schließlich immer.

Ich bin ein Fan davon, alle Zutaten abzumessen und zu wiegen, bereitzustellen und vorzubereiten, bevor ich anfange. Das bewährt sich und würde ich Dir empfehlen.

Du brauchst für ca. 12 Stück:

  • 4 Eigelb
  • 3/4 Becher Zucker
  • 3/4 Becher grobkörnig gemahlene Walnüsse
  • 1/4 TL Vanilleextrakt
  • 2 EL gehackte Pistazienkerne

Zuerst trennst Du das Eigelb und das Eiweiß. Das Eiweiß kannst Du in einer Schale im Kühlschrank kalt stellen und später für Marengs, Baiser, Pavlova verwenden. (Ein Rezept dafür folgt! Versprochen!) Das Eigelb schlägst Du nun mit dem Mixer zehn bis 15 Minuten lang, bis es cremig ist. Dann fügst Du den Zucker und den Vanilleextrakt hinzu und schlägst die Masse weitere zehn Minuten. Dann gibst Du die Walnüsse hinzu und vermischst alles mit einem Holzlöffel.

Lege Backpapier auf ein Backblech und heize schon mal den Backofen auf 150 ° C vor. Nun nimmst Du zwei Teelöffel und tropfst teelöffelgroße Portionen auf das Backpapier. Lass genügend Abstand zwischen den einzelnen Klecksen – sonst hast Du einen großen Walnusskeks 😉 Dekoriere die Kleckse mit den Pistazien.

Schiebe das Blech in den Ofen und backe die Walnussplätzchen für 15 bis 20 Minuten. Danach lass die Plätzchen abkühlen.

Die Plätzchen lassen sich gut in einer Blechdose lagern – wenn dann nachher noch welche übrig sind. 😉

Gutes Gelingen!