Rezepte

Pavlovas / Baiser – ein Wolkennachtisch

Ihr könnt mich bestimmt gar nicht richtig verstehen, denn das himmlische fluffige Baiserteilchen schmilzt gerade noch in meinem Mund und ich bin schlichtweg nicht in der Lage, mich anständig zu artikulieren.

Diese Baisers – mit Früchtchen und Sahne gefüllt auch Pavlovas genannt – sind einfach unwiderstehlich und wirklich einfach zu machen. Der einzige Nachteil: Sie brauchen ein wenig Zeit.

Entdeckt habe ich dieses Rezept in einer Zeitschrift mit vegetarischen Rezepten, auf der Suche nach einer Verwendung für das bei den Walnussplätzchen übrig gebliebene Eiweiß. Das Rezept habe ich allerdings ein bisschen abgewandelt.

Für 6 große Baisers braucht Ihr:

  • 4 Eiweiß
  • 240 g braunen Zucker
  • 2 TL Speisestärke (glutenfrei)
  • 1 TL Essig
  • 1 TL Vanillezucker

Für die Garnitur:

  • 400 g Sahne
  • 4 Kiwis
  • gehackte Pistazien

Alle Zutaten und Gerätschaften bereitstellen und den Backofen auf 180 ° C vorheizen (nicht Umluft!). Zeichnet auf einem Stück Backpapier sechs große Kreise – dafür könnt Ihr z. B. ein großes Glas nehmen, auf das Backpapier stellen und mit einem Bleistift an der Umrandung lang malen.

Gebt das Eiweiß in einen hohen Rührbecher und schlagt es mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe sehr steif. Dann gebt löffelweise vorsichtig den Zucker dazu und schlagt so lange weiter, bis das Eiweiß glänzt und richtig steif ist. Den Test könnt Ihr machen, wenn Ihr den Becher vorsichtig auf den Kopf stellt – tropft kein Eiweiß raus, ist die Masse perfekt. Nun gebt Ihr die Stärke, den Essig und den Vanillezucker hinzu und hebt es vorsichtig mit einem Metalllöffel unter.

Nun gebt Ihr die Eiweißmasse auf die sechs aufgemalten Kreise und streicht die Oberfläche ein kleines bisschen glatt. Schiebt das Backblech auf die mittlere Schiene Eures Backofens und reduziert die Hitze sofort auf 120 ° C. Die Baisers müssen nun für 1 Stunde backen – die Tür des Backofens darf in keinem Fall geöffnet werden!

Nach der einen Stunde Backzeit schaltet Ihr den Ofen aus und lasst die Baisers noch für eine weitere Stunde im Ofen abkühlen (oder länger, z. B. über Nacht einfach im Backofen lassen).

Nun geht’s ans Anrichten: Dafür eignen sich besonders z. B. tiefe Suppen- oder Pastateller. Pro Teller nehmt Ihr ein Baiser. Für den ultimativen Nachtischgenuss schält Ihr die Kiwis und schlagt die Sahne steif. Ich würde Euch empfehlen, keinen zusätzlichen Zucker in die Sahne zu geben. Mit den Baisers wird das sonst echt zu süß.  Darauf gebt Ihr die steif geschlagene Sahne und legt die Kiwischeiben gefächert auf die Sahne. Streut ein paar gehackte Pistazien über Eure Kreation.

Fertig! Hinsetzen, genießen und schweigen 🙂

An Früchtchen könnt Ihr im Prinzip alles nehmen, was nicht so doll saftet, z. B. Erdbeeren oder Himbeeren in der Saison – ich könnte mir auch sehr gut Blaubeeren oder Stachelbeeren vorstellen. Die Baisers lassen sich übrigens auch ganz gut ein paar Tage in einer Blechdose lagern.

 

 

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